Herrschaftsübertragung im frühen Prinzipat am Beispiel Kaiser Neros
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
267 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640464272
Kaiser Nero (54-68). Bei der Behandlung dieses Problems sind wir auf drei Hauptquellen
angewiesen: auf die Annalen des römischen Geschichtsschreibers Publius Cornelius Tacitus
(ca. 55-ca. 120), auf die Caesarenleben des römischen Biografen Gaius Suetonius Tranquillus
(ca. 70-unbekannt) und auf die Römische Geschichte des Cassius Dio (geboren ca. 164).
Zu den zentralen Forschungsarbeiten gehören "Untersuchungen zur Kontinuität des frühen
Prinzipats" von Timpe, der sich besonders mit den machtpolitischen Vorbereitungen für Neros
Herrschaftsübernahme beschäftigt sowie von Meise "Untersuchungen zur Geschichte der
Julisch-Claudischen Dynastie", dem man viele Thesen über die Heraushebung Neros sowie zu
Tod und Testament des Claudius entnehmen kann. Scramuzza widmet sich in einem Teil von
"The Emperor Claudius" besonders der Heirat von Claudius und Agrippina, der Designation
Neros und dem Tod des Claudius, denen sich auch Levick in ihrem Buch "Claudius" unter
anderem annimmt.
Im Kapitel "Neros Aufstieg" werden die wichtigsten Stationen Neros Werdegangs und seine
schematische Herausstellung bis zum Tod des Claudius beschrieben und hinterfragt, ob Claudius
Nero in dieser Zeit als seinen Nachfolger betrachtete. Der Abschnitt "Der Tod des Claudius"
behandelt die Ereignisse, die unmittelbar zum Tod des damaligen Princeps führten, und
den Tod an sich. Dabei soll vor allem darauf eingegangen werden, ob Claudius seine getroffene
Nachfolgeregelung änderte oder an ihr festhielt, sowie die Umstände seines Todes beleuchtet
werden. Im dritten Teil "Die Herrschaftsübertragung und das Testament des Claudius"
wird der Ablauf der Herrschaftsübertragung skizziert sowie auf die Spekulationen um den
Inhalt von Claudius' unterdrücktem Testament eingegangen. In dieses Testament münden die
Ergebnisse über die Entscheidungen ein, die Claudius traf, um seine Nachfolge zu regeln.
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