Produktbild: Schönbrunner Finale
Band 7

Schönbrunner Finale Ein Roman aus dem alten Wien

Aus der Reihe Inspector Nechyba
13

15,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12,3/3,2 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

8. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2210-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20/12,3/3,2 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

8. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2210-2

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Messkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • leseratte1310

    5/5

    10.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schlechte Zeiten in Wien

    Wir schreiben das Jahr 1918. Die Lage in Wien ist katastrophal. Die Menschen hungern und obwohl es immer geleugnet wird, weiß doch jeder, dass der Krieg verloren ist. In der Nähe des Naschmarktes geschieht ein Mord und Polizeioberinspector Joseph Maria Nechyba übernimmt die Ermittlungen. Dies ist nicht mein erster Krimi mit dem Ermittler Nechyba, der mir inzwischen ans Herz gewachsen ist. Jeder dieser Krimis ist problemlos für sich alleine zu lesen. Dieser Krimis wird ergänzt mit viel historischen Fakten und authentischem Lokalkolorit. Es gibt Wiener Schmäh, aber auch Amtsmissbrauch und Korruption. Die politischen Verhältnisse sind im Umbruch. Nechyba ist ein gemütlicher Typ, der gerne mal ein Nickerchen im Büro hält. Obwohl er sehr nett sein kann, reagiert er manchmal auch resolut und polterig. Gutes Essen ist ihm sehr wichtig, aber auch leidet unter den Verhältnissen. Zum Glück ist seine Frau Aurelia noch immer Köchin beim Hofrat Schmerda aus dem Innenministerium. Der Hofrat nutzt Nechybas Beziehungen beim Schleichhandel und für Nechyba fällt dann im Gegenzug auch mal was gutes Essbares ab. Das Leben ist so hat, dass selbst der Hofrat zu ungewöhnlichen Maßnahmen greift, um seine Versorgung sicherzustellen. Aber es gibt auch Menschen, bei denen die Not so groß ist, dass sie zum Kriminellen werden. Die Verbrechen nehmen zu und Nechyba und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun. Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit besonderem Lokalkolorit. Ich kann ihn nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    30.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wer das alte Wien liebt, wird auch dieses Buch mögen!

    Wir schreiben das Kriegsjahr 1918. In ganz Wien herrscht Nahrungsknappheit. Der Schleichhandel blüht. Oberinspektor Joseph Maria Nechyba geht langsam aber sicher die ganze Geschichte um das Essen auf die Nerven. Seit Monaten hatte er keine anständige Mahlzeit mehr. Als der Planetenverkäufer Stanislaus Gotthelf ermordet aufgefunden wird, ist es Aurelia, Nechybas Frau, die ihm ans Herz legt, den Mörder zu finden. Gotthelf hatte zwei Bettgeher, ehemalige Soldaten, bei sich und die sind wie vom Erdboden verschwunden. Es gibt immer mehr Deserteure, die von der Front geflohen sind und sich mit kleinen Diebstählen über Wasser halten. Immer mehr zeigt sich, dass die Monarchie in Österreich Geschichte ist. Aurelias Dienstgeber Hofrat Dr. Schmerda weiss, dass Nechyba Kontakt zu Schwarzhändler Kaminsky hat, der jedes Fleisch gegen das nötige „Kleingeld“ besorgen kann. Seit Anfang habe ich diese Serie um Oberinspektor Joseph Maria Nechyba verfolgt, da mir diese sehr gut gefällt. Die wienerischen Ausdrücke, die immer in der Fusszeile erklärt werden, machen dieses Werk zu etwas Besonderem. Es ist kein gewöhnlicher historischer Krimi, sondern es wird sehr viel über die ganzen Lebensumstände, die Bevölkerung und die teilweise witzigen Episoden Nechybas erzählt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte hält einen gefangen.

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    21.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schönbrunner Finale

    Wien 1918. Der Planetenverkäufer Stanislaus Gotthelf wird in seiner Hütte im zweiten Hinterhof eines Hauses in der Rechten Wienzeile erschlagen aufgefunden. Verdächtigt werden die Deserteure Ambrosius Zach und Karel Husak, die als Bettgeher bei ihm Unterschlupf gefunden hatten und jetzt spurlos verschwunden sind. Obwohl eigentlich gar nicht zuständig, beginnt Oberinspector Joseph Nechyba auf Drängen seiner Frau Aurelia mit den Ermittlungen… In seinem historischen Roman „Schönbrunner Finale“ wartet Gerhard Loibelsberger mit einer kurzweiligen Mischung aus spannendem Kriminalfall und historischen Fakten rund um das nahende Ende Österreich-Ungarns auf und lässt damit auch diesen sechsten Band der Nechyba-Reihe zu einer fesselnden Zeitreise werden. Gerhard Loibelsberger hat viele wahre Begebenheiten in die Handlung eingeflochten und lässt das vom Krieg in die Knie gezwungene Wien vor den Augen des Lesers lebendig werden. Überall herrscht bittere Not, die Lebensmittelbeschaffung wird jeden Tag aufs Neue zu einer Kräfte verzehrenden Aufgabe. Der Schwarzhandel blüht, die Kriminalitätsrate ist hoch, Einschleichdiebstähle und sogar Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Damit nicht genug, eine weitere Bedrohung rollt bereits auf die Wiener Bevölkerung zu: die Spanische Grippe. Auch bei Genussmensch Nechyba ist die Sehnsucht nach einem Stück Fleisch oder auch echtem Bohnenkaffee groß und so begleitet man den mittlerweile 58-Jährigen bei seinen alltäglichen Bemühungen, mit dem Wenigen, das es gibt, eine Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen, „… weil a knurrender Magen ist wie ein bissiger Hund …“ (Seite 43). Der Mordfall Gotthelf gerät dabei fast zur Nebensache, wird jedoch schließlich in gewohnter Nechyba-Manier aufgeklärt. Gerhard Loibelsberger kann nicht nur mit der Darstellung der politischen Lage und der sozialen Verhältnisse in den letzten Kriegsmonaten punkten, er erzählt auch sehr unterhaltsam und packt reichlich Wiener Schmäh in seine Geschichte. Die Dialoge sind in Mundart geschrieben und verleihen der Handlung damit eine Extraportion Authentizität. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Wiener Ausdrücke nicht nur in einem Glossar am Ende des Buches aufgelistet werden, sondern die Erläuterungen auch als Fußnote auf der entsprechenden Seite zu finden sind. „Schönbrunner Finale“ hat mich durchweg sehr gut unterhalten – eine Mischung aus Historie und Spannung, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    27.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wien anno 1918

    „...Nechybas Magen brummte. Er sah verzweifelt auf seinen immer kleiner werdenden Bauch, seufzte voll Resignation, griff zum Löffel und begann mit Todesverachtung die Bohnen mit Paradeis in sich hineinzuschaufeln...“ Wir schreiben das Jahr 1918. Seit vier Jahren tobt der Krieg in Europa. Goldblatt, Journalist im Kriegspressequartier, und Oberinspector Nechyba treffen sich im Cafè Sperl. Gesprächsthema ist die letzte Pressemitteilung des amerikanischen Präsidenten. Sie enthält brisanten Zündstoff, denn seine Umsetzung wäre das Ende des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn. Doch auf Nechyba kommt ein ganz anders Problem zu. Sein Frau Aurelia möchte, dass er sich persönlich um die Aufklärung des Mordes an den Planetenverkäufer Stanislaus Gotthelf kümmert. Und was Aurelia will kann er nicht ignorieren. Der Autor hat einen spannenden historischen Krimi geschrieben. Zwar ist mir der Herr Oberinspector Nechyba schon aus anderen Bänden bekannt, aber das Buch ließe sich auch ohne diese Kenntnisse lesen, denn Veränderungen und Neuerungen mag er eher nicht, wie das folgende Zitat zeigt: „...Wenn er irgendetwas in der Welt ändern könnte, dann würde er zuerst das Telefon abschaffen. Diese Telefonie war eine Krankheit, die sich immer weiter ausbreitete...“ Wohlgemerkt, wir schreiben das Jahr 1918! Der Schriftstil ist den Zeitverhältnissen angepasst. Typisch Wienerische Begriffe werden in Fußnoten sofort erläutert. Die Gespräche finden zumeist im Wiener Dialekt statt. Sehr detailliert wird die Lage in Österreich im vierten Kriegsjahr dargestellt. Die wirtschaftliche Situation ist katastrophal .Zunehmende Streiks der Arbeiter sind verständlich, denn die Dinge, die es auf Lebensmittelmarken gibt, werden aber weniger. Hinzu kommt, dass in die Stadt immer wieder Deserteure von der Front kommen. Beispielgebend dafür sind Husak und Zach. Während Husak davon träumt, bald in sein geliebtes Prag zurückkehren zu können und die erste Schwarzarbeit annimmt, die ihm angeboten wird, dominiert bei Zach die Wut auf das Kaiserreich. Er gleitet schnell ins kriminelle Milieu ab. Hunger und Not lassen schnell die Moral sinken. Selbst Nechyba muss auf seinen geliebten Bohnenkaffee verzichtet. Der ist nicht einmal für viel Geld und gute Worte zu bekommen. Nicht begeistert ist er, als ihm Aurelia das erste Mal notgedrungen ein vegetarisches Gericht vorsetzt, wie das Eingangszitat zeigt. Doch Nechyba wäre nicht Nechyba, wenn ihm nichts einfallen würde. Der Wunsch von Schmerda, Aurelias Dienstherren, könnte auch für ihn positive Auswirkungen haben. Und für viel Geld und ein „wenig“ gute Worte findet der Schleichhändler Kaminsky jedes Fleischstück, das gewünscht wird. Als besonderes Stilmittel beginnt jeder der vier Teile mit einem Zitat aus der damaligen Zeit. Auch im eigentlichen Handlungsablauf werden wiederholt Zeitungsartikel wiedergegeben. Dadurch erhalte ich einen Einblick in die politische Lage, die zum Ende der österreichischen Monarchie führen wird. Allerdings wird auch deutlich, dass die einzelnen politischen Kräfte zwar alle auf ein Abdanken des Kaisers hinarbeiten, aber mit unterschiedlicher Einstellung. Die reicht von moderat bis radikal. Trotz erster Erfolge im Kampf gegen die Streiks bringt Nechyba die Lage exakt auf den Punkt: „...Wenn sich die allgemeine Verpflegungssituation nicht bessert, sehe ich schwarz...Weil ein knurrender Magen ist wie ein bissiger Hund...“ Zu den besonderen Feinheiten des Schriftstils gehören die abwechslungsreichen Gespräche, die häufig einen Einblick in den Charakter und die Ansichten der Protagonisten geben. Ein ausführliches Glossar der Wiener Ausdrücke und ein Quellenverzeichnis ergänzen das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    25.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Joseph Maria Nechyba ermittelt

    2009 begann Gerhard Loibelsberger mit den "Naschmarkt Morden" eine Serie historischer Kriminalromane rund um den Oberinspektor Joseph Maria Nechyba, Passend zur Epoche, in der die Romane spielen, schmücken Klimt-Gemälde die Titelseiten. Man kann allerdings die einzelnen Bände auch unabhängig voneinander lesen. Mit "Schönbrunner Finale" ist Loibelsberger nicht nur ein historischer Krimi gelungen, der Leser lernt außerdem äußerst unterhaltsam jede Menge politische und geschichtliche Information über diese Zeit der Umstürze. Es versteht sich von selbst, dass er alles sauber recherchiert hat. Zum Inhalt: Wien im August 1918: Das Kaiserreich wurde, nachdem der 1. Weltkrieg verloren war, zahlreiche junge Männer geopfert wurden, das Volk hungerte, von Unruhen geschüttelt. Dies betraf nicht nur Österreich, sondern auch Kroatien, Ungarn, Tschechien, Italien, Deutschland usw. Der Autor beschreibt dieses Szenario sehr anschaulich: Der Schwarzhandel blüht, Lebensmittel sind knapp, was auch der Genußmensch Nechyba zu spüren bekommt, Verwundete, die oft invalide und verbittert sind, kommen nach Hause, wie z.B. der junge Gotthelf. Waren sie doch nichts anderes als Kanonenfutter. Unmut gegen den Kaiser macht sich breit und Aufständische formieren sich. Das Ganze endet damit, dass der Kaiser den Umbau der Monarchie in einen Bundesstaat ankündigt und aus Schönbrunn flieht. In dieser Szenerie geschehen verschiedene Morde - Gotthelf wird erschlagen, die alte Eigensperger wird erstickt, einige rafft die spanische Grippe dahin. Die Figuren sprechen Wienerisch. Das macht sie ganz besonders charmant. Für Leser, die der Sprache nicht mächtig sind, gibt es zahlreiche Fußnoten sowie ein Glossar der Wiener Ausdrücke zur Übersetzung. Für mich war der Krimiaspekt zweitrangig, da mich die geschichtlichen und politischen Ereignisse an sich schon fesselten. Ein rundum gelungener und sehr lesenswerter Roman, dem die Bezeichnung historischer Kriminalroman eigentlich nicht gerecht wird. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bände der Nechyba-Reihe lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

12

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (13)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Schönbrunner Finale