Zeit zu sterben. Jeden kann es treffen. Morgens um sieben entdeckt D.I. Helen Grace eine tote Frau auf der Straße. Doch sie ist kein Unfallopfer: Die junge Mutter wurde aus nächster Nähe erschossen. Zwei Stunden später wird ein Ladenbesitzer mit vorgehaltener Waffe gezwungen, sein Geschäft zu schließen. Noch bevor die Polizei ihm zu Hilfe eilen kann, fallen Schüsse. Ein Rachefeldzug? Zwei junge Mörder terrorisieren Southampton, und sie scheinen wahllos zu töten. D.I. Helen Grace muss herausfinden, was die Killer antreibt, um weitere Opfer zu verhindern.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Jens
5/5
20.09.2019
eBook (ePUB 3)
Spannung pur
Unbedingt lesen. Top top top. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung.
World of books and dreams
5/5
25.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Adrenalin pur
Achtung, Teil 7 einer Reihe - leichte inhaltliche Spoiler zum Vorgänger.
Nachdem sich Helen Graces Unschuld heraus gestellt hat und sie nach drei Monate im Gefängnis entlassen wurde, ist sie zurück auf ihrem alten Posten. Doch diese Zeit ist nicht spurlos an ihr vorbei gegangen und sie ist ihren Kollegen, allen voran DS Sanderson, gegenüber sehr misstrauisch. Doch dann wird sie auf dem Weg zur Arbeit beinahe Zeugin eines skrupellosen Überfalls, bei dem eine junge Frau getötet wurde. Kaum sind die Ermittlungen zu diesem Fall auf Touren, kommt es schon zu dem nächsten Überfall auf einen Apotheker. Schnell ist klar, die Fälle hängen zusammen und es sieht nach einem regelrechten Rachefeldzug aus. Nun heißt es doch für Grace und ihr Team zusammenzuhalten, denn sie müssen herausfinden, was die Täter antreibt und ob und wo sie wieder zuschlagen werden.
Meine Meinung
Ein sehr düsteres Cover ziert den neuen Thriller des Autors Matthew J. Arlidge und allein dieser Name reicht schon aus, um mich auf das Buch neugierig zu machen.
Dieses Mal war ich besonders gespannt darauf, wie es weitergehen wird mit D.I. Helen Grace, denn die Erfahrungen aus dem vorherigen Band mussten ja auch verarbeitet werden, aber dazu später mehr.
Hier gelingt wieder einmal der Einstieg besonders leicht, denn man befindet sich umgehend im Geschehen und ist sofort bei der Sache. Wie immer schreibt Arlidge sehr direkt und temporeich und dadurch wird man auch gleich an die Seiten des Thrillers gefesselt.
Die sehr kurzen Kapitel und die ständig wechselnden Perspektiven sorgen für ganz viel Tempo. Es kommt zu unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen und das macht das Geschehen lebendig und glaubwürdig. Die Handlung spiegelt nur einen einzigen Tag wieder und das macht diesen grausigen Amoklauf noch klarer und eindringlicher. Dadurch, dass der Leser auch immer wieder kurz Opfer oder andere Personen des Geschehens kennenlernt, wird es noch erschreckender, denn die Opfer sind Menschen wie du und ich. Alles in allem erhält der Leser hier nur wenige Momente, in denen er zum Luft holen kommt und das Adrenalin sinkt. Dadurch wird der Thriller wieder einmal zu einem wahren Pageturner, der erst zur Ruhe kommen lässt, wenn man am Ende ankommt.
Der Fall ist sehr grausam und doch auch recht nah an der Realität. Man kann sich durchaus vorstellen, dass es so oder so ähnlich passieren kann. Oft genug haben reale Ereignisse gezeigt, dass Arlidge hier nicht weit von der Realität bleibt. Stattdessen macht er, wie oben erwähnt, klar, dass es jeden treffen kann und er erläutert durchaus auch, wie es dazu kommen kann.
Wie auch sonst ist D.I. Helen Grace die Protagonistin, doch man spürt ihr dieses Mal deutlich an, dass die vorausgegangenen Ereignisse Spuren bei ihr hinterlassen haben. Die sonst so toughe und loyale D.I. hat hier häufiger mit Momente der Vergangenheit, die in ihrem Kopf herumspuken, zu kämpfen. Das machte sie mir aber noch ein Spur menschlicher und glaubwürdiger. Auch DS Sanderson leidet hier deutlich an ihren früher getroffenen Entscheidungen. Auch Reporterin Emilia Garanita, bei der ich mir bis heute nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt mag, muss sich dank falscher Entscheidungen neu behaupten. Tatsächlich lernt man in diesem Band sogar ein wenig eine andere Seite von ihr kennen.
Gefallen haben mir hier auch wieder die Einblicke, die der Leser von den Tätern erhält. Diese mögen auf den ersten Blick recht stereotypisch sein, wirken dadurch aber auch wieder glaubhaft.
Mein Fazit
Wer die vorherigen Thriller aus der Feder des Autors Matthew J. Arlidge mochte, wird auch hier wieder seine wahre Freude beim Lesen haben. Spannend, voller Tempo und Adrenalin, zum Mitfiebern und Nachdenken, zeigt dieser Thriller einmal mehr, wie gut dieser Autor schreiben kann. Ich hatte wieder ein paar spannende Lesestunden, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Wie immer: Leseempfehlung!
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
21.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Feinste Krimi-Unterhaltung
Der neue Helen Grace-Krimi “Blinder Hass” spielt sich eigentlich nur an einem einzigen Tag ab. Immer schneller und immer höher schraubt sich die Spirale der Gewalt, so packend und beängstigend hat Matthew J. Arlidge seinen Amoklauf hier inszeniert. Über manch’ kleine logische Schwäche und herbeikonstruierte Zufälligkeit sehen wir da gern einmal großzügig hinweg. In kurzen Kapiteln wechselt der Autor immer wieder die verschiedenen Perspektiven, so dass wir auch mal sehen können, wie die Kommissarin Helen Grace eigentlich von den anderen Protagonisten so wahrgenommen wird. Zum Teil ganz schön brutal ist “Blinder Hass”, aber dennoch feinste Krimi-Unterhaltung aus dem südenglischen Southampton.
buchleserin
4/5
12.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Band 7 der Reihe
„Blinder Hass“ ist der 7. Band der Thriller-Reihe um D.I. Helen Grace.
Man kann dieses Buch jedoch auch lesen, ohne die vorigen Bände zu kennen. Ich habe auch noch nicht alle Bücher dieser Reihe gelesen, fand die gelesenen Thriller jedoch alle ganz spannend. Vom letzten Band „Eingeschlossen“ war ich richtig begeistert. D.I. Helen Grace gefällt mir als Ermittlerin sehr gut.
„Blinder Hass“ beginnt auch spannend, konnte mich aber nicht durchgehend fesseln. Diese Story war irgendwie nicht packend genug für mich.
Ein junges Paar, das mordend durch Southampton zieht. Helen Grace findet eine angeschossene Frau auf der Straße. Helen versucht noch Hilfe anzufordern, doch die Frau ist zu schwer verletzt. Das geht Helen ziemlich nah. Als nächstes ist ein Apotheker dran. Worum geht es hier? Tötet das Pärchen wahllos oder aus Rache? Hängen die Fälle irgendwie zusammen?
Nachdem Helen im Gefängnis war, ist es für das ganze Ermittlerteam eine merkwürdige Situation wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die Ermittler haben mir wieder sehr gut gefallen. Detective Sergeant Charlie Brooks, die felsenfest an Helens Unschuld geglaubt hatte, sagt ihr auch mal die Meinung. Dass es Spannungen zwischen Helen und der Kollegin Sanderson gibt, ist verständlich.
Trotzdem konnte mich dieser Fall diesmal nicht so fesseln, wie die vorigen. Im vorigen Band habe ich als Leserin mitgefiebert, wer der Täter ist. Es gab einige Wendungen und Matthew J. Arlidge hat es richtig gut verstanden, den Leser auf falsche Fährten zu führen. Das hat mir diesmal in „Blinder Hass“ gefehlt. Spannend war dieser Band jedoch trotzdem. Ich gebe diesmal 3,5 von 5 Sternen.
Hier noch die Bücher in der richtigen Reihenfolge:
1. Eene Meene - Einer lebt, einer stirbt
2. Schwarzes Herz
3. Kalter Ort
4. In Flammen
5. Letzter Schmerz
6. Eingeschlossen
7. Blinder Hass
Harakiri
aus Ostalb
3/5
20.08.2018
Buch (Taschenbuch)
In Southampton geschehen…
In Southampton geschehen scheinbar willkürliche Morde. Ein Pärchen erschießt mit einer Schrotflinte Menschen. D.I Helen Grace und ihr Team haben schnell einen Verdächtigen, doch der ist ihnen immer einen Schritt voraus und mordet immer weiter. Erst als die Mordkommission auf einen Zusammenhang zwischen den Toten stößt, können sie versuchen, diesem zuvor zu kommen. Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht und so geraten mehrere Beamte unvermittelt selbst in Gefahr. Nur einen Tag umfasst die rasante Handlung, die sich durch die kurzen Kapitel schnell lesen lässt. Manchmal etwas zu schnell. So fand ich in diesem Band, dass Arlidge nicht ganz so ins Detail ging wie in den Vorgängerbüchern. Nach dem letzten Band, in dem Helen im Gefängnis war, hat seine Protagonistin nun auch noch ein wenig mit ihren Dämonen zu kämpfen. Allerdings hat sie mir das alles zu schnell weg gesteckt. Dennoch fand ich manche Szenen sehr eindringlich. Die Frau mit ihrem Baby, der Händler, die Bewährungshelferin… Arlidge führt diese kurz ein, so dass man noch einen Bezug zu ihnen aufbaut, bevor sie in Gefahr geraten. Das gefällt mir sehr gut, dann bangt man mehr mit. Die Morde sind sehr „zahm“ gehalten, so dass man sich nicht zu sehr gruselt beim Lesen. Aranita war mir in diesem Buch aber auch etwas zu zahm. Mir gefielen die Schlagabtäusche zwischen ihr und Grace immer sehr gut. Schade fand ich auch, dass eine Person wohl jetzt leider übrig war. Hier hätte ich mir einen anderen Verlauf gewünscht. Fazit: Nach ihrem Gefängnisaufenthalt scheint D.I Helen Grace noch nicht so ganz wieder in der Spur zu sein J
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5/5
08.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Terror in Southampton
Kaum hat sich D.I. Helen Grace von ihrer unverschuldeten
Haftstrafe erholt, muss sie ihr ganzes Können aufbringen um zwei junge Mörder auf ihrem Rachefeldzug zu stoppen..
Eine absolut packende Reihe, in England ein Renner bei uns noch nicht so bekannt. Unbedingt empfehlens- und lesenswert.
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4/5
10.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein neuer nervenaufreibender Fall...
Ein neuer nervenaufreibender Fall für Helen Grace und der Leser wird von Anfang an mit ihr zittern. Tolle Thriller- Reihe, die immer noch Lust auf mehr macht.
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