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Tulpenliebe Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/13,2/3 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tulpenliefde

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28970-0

EAN

9783548289700

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/13,2/3 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tulpenliefde

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28970-0

EAN

9783548289700

Herstelleradresse

Ullstein-Taschenbuch-Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein.de

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Eine Frau kämpft um ihren Platz im Leben

Marlen aus Dresden am 09.03.2018

Bewertungsnummer: 1088666

Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Dieser historische Roman zeichnet sich aus meiner Sicht dadurch aus, dass er keine „Friede-Freude-Eierkuchen“ Geschichte erzählt. Zwar gibt es auch hier eine junge Heldin, die mit ihren 26 Jahren mitten im Leben steht (für damalige Verhältnisse fast schon eine alte Jungfer), aber es geht hier weniger darum, dass sie sich unsterblich in einen gutaussehenden Jüngling verliebt und (aufgrund der Liebe) glücklich wird. Vielmehr zeichnet die niederländische Autorin Femke Roobol den steinigen Weg der Malerin Hester nach, den sie gehen muss, um bei sich selbst anzukommen und sich von den Konventionen ihrer Zeit zu befreien. Hester ist die Tochter eines (vermeintlich) wohlhabenden Kaufmanns und muss nach dem Tod des Vaters feststellen, dass sie allein als Frau im 17. Jahrhundert kaum überlebensfähig ist. Um ihre Existenz zu sichern, flüchtet sie sich in eine Vernunftehe. Während ihr Ehemann versucht, sie zu maßregeln und „kleinzuhalten“, verkümmert ihre Seele und ihr künstlerisches Talent mehr und mehr. Erst nach einem tragischen Schicksalsschlag findet Hester die Kraft, sich aufzulehnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Mir hat die Figur der Hester gut gefallen, obwohl ich gegen Ende des Buches etwas verwirrt war von ihrem plötzlichen Rachefeldzug (anders kann man es wohl nicht nennen). So ganz konnte ich ihr das letztlich nicht abnehmen und so fand ich das Ende der Geschichte auch nicht so gelungen wie die ersten zwei Drittel des Buches. Der Roman gibt aber einen guten und detaillierten Einblick in das Leben der niederländischen Maler/Künstler zur Zeit des „Tulpenwahns“, einer Art Bankenkrise des 17. Jahrhunderts. Letztendlich lernt man aus der Geschichte auch: nicht nur heutzutage verzocken sich Menschen an der Börse. Auch früher schon wurden Existenzen ausgelöscht von Raffgier und Geltungssucht. Ein interessanter Gedanke, den man beim Lesen dieses Buches durchaus weiter verfolgen sollte.

Eine Frau kämpft um ihren Platz im Leben

Marlen aus Dresden am 09.03.2018
Bewertungsnummer: 1088666
Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Dieser historische Roman zeichnet sich aus meiner Sicht dadurch aus, dass er keine „Friede-Freude-Eierkuchen“ Geschichte erzählt. Zwar gibt es auch hier eine junge Heldin, die mit ihren 26 Jahren mitten im Leben steht (für damalige Verhältnisse fast schon eine alte Jungfer), aber es geht hier weniger darum, dass sie sich unsterblich in einen gutaussehenden Jüngling verliebt und (aufgrund der Liebe) glücklich wird. Vielmehr zeichnet die niederländische Autorin Femke Roobol den steinigen Weg der Malerin Hester nach, den sie gehen muss, um bei sich selbst anzukommen und sich von den Konventionen ihrer Zeit zu befreien. Hester ist die Tochter eines (vermeintlich) wohlhabenden Kaufmanns und muss nach dem Tod des Vaters feststellen, dass sie allein als Frau im 17. Jahrhundert kaum überlebensfähig ist. Um ihre Existenz zu sichern, flüchtet sie sich in eine Vernunftehe. Während ihr Ehemann versucht, sie zu maßregeln und „kleinzuhalten“, verkümmert ihre Seele und ihr künstlerisches Talent mehr und mehr. Erst nach einem tragischen Schicksalsschlag findet Hester die Kraft, sich aufzulehnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Mir hat die Figur der Hester gut gefallen, obwohl ich gegen Ende des Buches etwas verwirrt war von ihrem plötzlichen Rachefeldzug (anders kann man es wohl nicht nennen). So ganz konnte ich ihr das letztlich nicht abnehmen und so fand ich das Ende der Geschichte auch nicht so gelungen wie die ersten zwei Drittel des Buches. Der Roman gibt aber einen guten und detaillierten Einblick in das Leben der niederländischen Maler/Künstler zur Zeit des „Tulpenwahns“, einer Art Bankenkrise des 17. Jahrhunderts. Letztendlich lernt man aus der Geschichte auch: nicht nur heutzutage verzocken sich Menschen an der Börse. Auch früher schon wurden Existenzen ausgelöscht von Raffgier und Geltungssucht. Ein interessanter Gedanke, den man beim Lesen dieses Buches durchaus weiter verfolgen sollte.

Was würdest du tun, um deinen Traum zu leben?

Bewertung am 16.07.2019

Bewertungsnummer: 318603

Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Hesters Leidenschaft ist die Malerei. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in die Malergilde Haarlems aufgenommen zu werden und damit die Erlaubnis zu erhalten, ihre Werke öffentlich verkaufen zu dürfen. Ihr großes Vorbild ist Judith Leyster, die eben dies geschafft hat. Doch immer wieder legt das Leben Hester Steine in den Weg. Die Geschichte wirkt sehr realistisch und keineswegs romantisiert. Es geht nicht um eine Liebesgeschichte, die am Ende alles Glück für die Protagonistin bedeutet, sondern wirklich um ihren Traum, zu malen. Jeder Schritt, den sie geht, jede Entscheidung, die sie fällt, soll sie näher zu ihrem Ziel führen. Leider muss sie immer wieder merken, wie eingeschränkt und unfrei sie ist, und gerade das zeigt auf, wie viel sich von damals bis heute getan hat. Die Titelwahl hat mich sehr lange irritiert, am Ende wird das Ganze jedoch glasklar.

Was würdest du tun, um deinen Traum zu leben?

Bewertung am 16.07.2019
Bewertungsnummer: 318603
Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Hesters Leidenschaft ist die Malerei. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in die Malergilde Haarlems aufgenommen zu werden und damit die Erlaubnis zu erhalten, ihre Werke öffentlich verkaufen zu dürfen. Ihr großes Vorbild ist Judith Leyster, die eben dies geschafft hat. Doch immer wieder legt das Leben Hester Steine in den Weg. Die Geschichte wirkt sehr realistisch und keineswegs romantisiert. Es geht nicht um eine Liebesgeschichte, die am Ende alles Glück für die Protagonistin bedeutet, sondern wirklich um ihren Traum, zu malen. Jeder Schritt, den sie geht, jede Entscheidung, die sie fällt, soll sie näher zu ihrem Ziel führen. Leider muss sie immer wieder merken, wie eingeschränkt und unfrei sie ist, und gerade das zeigt auf, wie viel sich von damals bis heute getan hat. Die Titelwahl hat mich sehr lange irritiert, am Ende wird das Ganze jedoch glasklar.

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Tulpenliebe

von Femke Roobol

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Monica Bödecker-Mertin

Thalia Hamburg – AEZ

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5/5

Sehr gut zu lesen und nahezu kitschfrei:...

Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Sehr gut zu lesen und nahezu kitschfrei: Femke Roobols historischer Roman bietet einen guten Einblick in das Holland des 17.Jahrhunderts und eine starke Frauenfigur.
  • Monica Bödecker-Mertin
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5/5

Sehr gut zu lesen und nahezu kitschfrei:...

Bewertet: Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

Sehr gut zu lesen und nahezu kitschfrei: Femke Roobols historischer Roman bietet einen guten Einblick in das Holland des 17.Jahrhunderts und eine starke Frauenfigur.

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Tulpenliebe

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