Produktbild: Das Plagiat

Das Plagiat

1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

26.11.2017

Verlag

SadWolf Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/2,3 cm

Gewicht

348 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946446-50-7

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Paperback

Erscheinungsdatum

26.11.2017

Verlag

SadWolf Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/2,3 cm

Gewicht

348 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946446-50-7

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Fesselnder Mix aus Krimi und Novelle

Renée am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1154109

Bewertet: Buch (Paperback)

Inhalt: Christopher, verhinderter Autor und frustrierter Verlagsangestellter, ist ein richtiges Ekelpaket. Er hadert mit dem Schicksal und sich selbst, sein Job bietet keine Perspektive, sein Privatleben besteht aus seiner karg möblierten Wohnung, Fertigfutter und der möglichst von innen geschlossenen Haustür. Die Welt, falls sie doch einmal bis zu ihm vordringt oder ihm sogar zu nahe kommt, raunzt er ungnädig an. So auch den jungen Autor, der unverhofft im Verlag auftaucht und ein Manuskript abliefert, das schon auf den ersten Seiten den Eindruck erweckt, es könnte für den ebenfalls vor sich hindümpelnden Verlag eine Kehrtwende zum Guten bedeuten. Christopher bekommt den Job, die Erzählung auf Herz und Nieren zu prüfen: wie „echt“ sind Manuskript und Autor? Er beginnt zu lesen und kommt nicht mehr davon los. Und dann geschehen Dinge, die Chris nicht voraussehen konnte: Seine Ex-Freundin taucht auf, der Verfasser des Manuskripts taucht ab. Doch das ist längst noch nicht alles … Leseeindruck: Ausgehend vom Titel hätte man einen actionreichen Thriller erwarten können, doch »Das Plagiat« wurde vom Verlag nicht ohne Grund unter „Noir Contemporary“ positioniert. Der Aufbau der Erzählung und die überschaubare Anzahl der Protagonisten lassen durchaus den Begriff „Novelle“ zu, Action und Spannung gibt es dennoch reichlich. Beim Lesen ging es mir wie dem anfangs nicht sonderlich sympathischen Hauptcharakter Christopher, der das Manuskript kaum aus der Hand legen wollte. Seine Reflexionen zur Handlung (die nur auszugsweise wiedergegeben wird) bringen dem Leser zunächst den Zyniker Christopher näher, von dem man immer mehr ahnt, dass er eine ziemliche Last auf den Schultern trägt. Ob der Name Christopher wohl deshalb gewählt wurde? Das Buch lebt von den Innenansichten des Ich-Erzählers, dem nach Durchsicht des Manuskripts unerwartete Ereignisse nur so um die Ohren fliegen. Und beinahe nebenbei erfahren wir, warum Chris so wurde, wie er ist, und wie er früher war. Daniel Möllers Schreibstil ist angenehm schnörkellos, leicht zu lesen, seine Protagonisten nehme ich ihm hundertprozentig ab. Der Humor, der ab und zu einfließt, rundet den Stil ab. Fazit: »Das Plagiat« erzählt eine Geschichte um Liebe, Tod und Schuld. Den Ausbruch aus dieser Spirale aus Verzweiflung ohne Hoffnung schafft ausgerechnet die zufällige Begegnung zweier Verlierertypen, die am Ende doch gewinnen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die tiefsinnige und vielschichtige Erzählungen mit einem Schuss Crime ebenso gern mögen.

Fesselnder Mix aus Krimi und Novelle

Renée am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1154109
Bewertet: Buch (Paperback)

Inhalt: Christopher, verhinderter Autor und frustrierter Verlagsangestellter, ist ein richtiges Ekelpaket. Er hadert mit dem Schicksal und sich selbst, sein Job bietet keine Perspektive, sein Privatleben besteht aus seiner karg möblierten Wohnung, Fertigfutter und der möglichst von innen geschlossenen Haustür. Die Welt, falls sie doch einmal bis zu ihm vordringt oder ihm sogar zu nahe kommt, raunzt er ungnädig an. So auch den jungen Autor, der unverhofft im Verlag auftaucht und ein Manuskript abliefert, das schon auf den ersten Seiten den Eindruck erweckt, es könnte für den ebenfalls vor sich hindümpelnden Verlag eine Kehrtwende zum Guten bedeuten. Christopher bekommt den Job, die Erzählung auf Herz und Nieren zu prüfen: wie „echt“ sind Manuskript und Autor? Er beginnt zu lesen und kommt nicht mehr davon los. Und dann geschehen Dinge, die Chris nicht voraussehen konnte: Seine Ex-Freundin taucht auf, der Verfasser des Manuskripts taucht ab. Doch das ist längst noch nicht alles … Leseeindruck: Ausgehend vom Titel hätte man einen actionreichen Thriller erwarten können, doch »Das Plagiat« wurde vom Verlag nicht ohne Grund unter „Noir Contemporary“ positioniert. Der Aufbau der Erzählung und die überschaubare Anzahl der Protagonisten lassen durchaus den Begriff „Novelle“ zu, Action und Spannung gibt es dennoch reichlich. Beim Lesen ging es mir wie dem anfangs nicht sonderlich sympathischen Hauptcharakter Christopher, der das Manuskript kaum aus der Hand legen wollte. Seine Reflexionen zur Handlung (die nur auszugsweise wiedergegeben wird) bringen dem Leser zunächst den Zyniker Christopher näher, von dem man immer mehr ahnt, dass er eine ziemliche Last auf den Schultern trägt. Ob der Name Christopher wohl deshalb gewählt wurde? Das Buch lebt von den Innenansichten des Ich-Erzählers, dem nach Durchsicht des Manuskripts unerwartete Ereignisse nur so um die Ohren fliegen. Und beinahe nebenbei erfahren wir, warum Chris so wurde, wie er ist, und wie er früher war. Daniel Möllers Schreibstil ist angenehm schnörkellos, leicht zu lesen, seine Protagonisten nehme ich ihm hundertprozentig ab. Der Humor, der ab und zu einfließt, rundet den Stil ab. Fazit: »Das Plagiat« erzählt eine Geschichte um Liebe, Tod und Schuld. Den Ausbruch aus dieser Spirale aus Verzweiflung ohne Hoffnung schafft ausgerechnet die zufällige Begegnung zweier Verlierertypen, die am Ende doch gewinnen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die tiefsinnige und vielschichtige Erzählungen mit einem Schuss Crime ebenso gern mögen.

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Das Plagiat

von Daniel Möller

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