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Band 202

Der Trinker

5

5,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2018

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3 cm

Gewicht

347 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0601-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2018

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3 cm

Gewicht

347 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0601-8

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Astrid Z.

    5/5

    19.08.2024

    eBook (ePUB)

    Aufrüttelnd

    Ein düsterer, erschütternder Bericht, aber leider aus dem Leben gegriffen, wenn man bedenkt, dass Fallada seine eigenen Erfahrungen mit Alkohol, mit seiner Ehe, und mit seiner Zeit in einer Trinkerheilanstalt verarbeitet hat, und wenn man weiß, dass viele Suchtkranke unter großem Druck stehen, an ihr Suchtmittel zu kommen, und nicht anders handeln können, selbst wenn sie wollen - die Sucht ist stärker.

  • Daniel Keck

    aus Karlsruhe

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Chronik eines Niedergangs

    Dieses Buch schildert eindrucksvoll die Suchtkarriere eines Alkoholabhängigen. Der Protagonist tritt als Ich- Erzähler auf. Anfangs ein geachteter Geschäftsmann in Chefposition, später durch die Sucht und ihre finanziellen und sozialen Auswirkungen auf Gossenniveau. Realistisch, bedrückend und brilliant. Ein zeitloses Buch für die Ewigkeit. Große Literatur.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Zutiefst bewegend

    Ein sehr ergreifender Roman,der einem die Qualen eines Menschen vor Augen führt und zeigt, wie leicht man in eine Situation gerät, die man nicht mehr unter Kontrolle hat und in der man dann auch noch in die Mühlen der Justiz geraten kann und die für den armen Mann mit dem Verlust seiner Freiheit, seiner Würde und schließlich seinem Leben endet.

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    07.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Der Trinker. Hans Fallada wusste, wovon er schrieb.

    In seinem Roman „Der Trinker“ legt der Schriftsteller Zeugnis vor sich selbst ab und hinterlässt ein zeitloses Dokument über die Abgründe der Alkoholsucht. Er selber war zeitlebens nicht stark genug dieser Sucht zu entsagen. Der Protagonist Sommer leidet unter der unglücklichen Ehe mit seiner Frau. Sich jedoch der Situation zu stellen und die Dinge zur Sprache zu bringen dazu fehlt ihm einfach die Kraft, der Mut und das nötige Selbstvertrauen. Lieber beschönigt er alles, verliert den Blick für jegliche Tatsachen und die wesentlichen Notwendigkeiten und gerät immer mehr in die Abhängigkeit der Alkoholsucht. Erst sind es ein paar Gläser Wein beim Essen, doch mit der Zeit wird die Droge immer härter.Und letztendlich endet er ohne Hoffnung in einer Trinkerheilanstalt. Man sagt, dass Genie und Wahnsinn manchmal eng miteinander verbunden sind. Bei Hans Fallada scheint es meines Erachtens der Fall zu sein. Ich persönlich spürte beim Lesen die persönliche Zerrissenheit des Schriftstellers. Auch nach so vielen Jahren hat mich das Buch gefesselt und die Thematik hat nichts von seiner Aktualität verloren.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    12.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Hans Fallada verarbeitet in…

    Hans Fallada verarbeitet in diesem Buch anscheinend die eigene Alkoholprobleme und seine Erfahrungen in Haftanstalten. Die Sucht des Ich-Erzählers Erwin Sommer wird nur im ersten Drittel des Buches thematisiert, wie ich finde, etwas zu rasant und unglaubwürdig, denn als Sommer anfängt zu trinken, war er bis dahin noch kein einziges Mal betrunken gewesen. Nach einem Disput mit seiner Frau, gönnt er sich zum Trost etwas Wein, vergisst dabei teilweise die Sorgen mit seinem schlecht gehenden Geschäft, seine Laune bessert sich und er fühlt sich leichter und beflügelt, hoffungsvoll und zuversichtlich. Der darauffolgende Absturz schreitet rasant voran und innerhalb kürzester Zeit wird Sommer zum Alkoholiker. Weil er im Rausch seine Frau bedroht, wird er in eine Heilanstalt interniert und für unzurechnungsfähig deklariert. Der Bericht seiner Zeit in dieser Anstalt ist um einiges realistischer als der Absturz selbst und geht einem als Leser eher an die Substanz. Mitleid und Verständnis machen sich breit und man erlebt den Roman ganz anders. Hier verwendet Fallada eine viel durchdachtere Sprache, mit Sicherheit absichtlich, denn der Bericht über die Zustände in dieser Anstalt ist ernüchternd. Er zeigt, wie einfach man Menschen erniedrigen kann ohne physische Gewalt, wie wenig Hoffnung den Insassen gegeben wird, wie minderwertig ein Menschleben werden kann, sobald er sich verfehlt hat. Schonungslos und nachhaltig.

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