Produktbild: Bindung am Lebensende

Bindung am Lebensende Eine Untersuchung zum Bindungserleben von PalliativpatientInnen und HospizbewohnerInnen

Aus der Reihe Forschung Psychosozial

32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2018

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,1/14,8/1,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2776-4

Beschreibung

Rezension

»Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis möglicher reaktivierter Bindungsrepräsentationen bei schwersterkrankten Patientinnen und Patienten und der (vermutlich) daraus resultierenden (Bindungs-)Bedürfnisse. Fachpersonal, ob medizinisches, pflegendes oder psychosoziales, anhand dieser Erkenntnisse zu schulen und für die Praxis auf diesen Erkenntnissen beruhende konkrete anwendbare Handlungsoptionen zu erarbeiten, wären eine wünschenswerte Fortsetzung dieses Buches.«
Peggy Steinhauser, Leidfaden. Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer 4.2019
»Der Autor befasst sich auf der Grundlage der Bindungstheorie mit der Frage, wie Menschen mit der Sterbesituation umgehen. Das Ergebnis ist allemal lesenswert, auch wenn sich der klinisch interessierte Leser durch einige empirische Befunde durcharbeiten muss, aber auch das lohnt sich.«
Meinolf Peters, Psychotherapie im Alter 3/2019
»Dieses gut zu lesende Buch zur Bindungsforschung Sterbender im Hospiz und in der Palliativversorgung ist auch für Praktiker in diesem Bereich sehr hilfreich. In verständlicher Sprache vermittelt es die hohen psychischen Belastungen Sterbender und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer psychodynamich orientierten Sterbebegleitung, da bei vielen Sterbenden im hohen Maße unsichere und unverarbeitete Bindungserfahrungen aufkeimen.«
demenz. Das Magazin 41/2019
»Die Untersuchung ist innovativ, weil der Altersaspekt seitens der Bindungsforschung bisher wenig berücksichtigt wurde. Wer sich für das Fachgebiet interessiert, findet hilfreiche Ausführungen im Theorieteil und im Methodenteil das Fallbeispiel einer 54-jährigen Frau, anhand dessen Durchführung und Auswertung des AAP sehr anschaulich dargestellt werden.«
Astrid Riehl-Emde, Familiendynamik. Systemische Praxis und Forschung 2/2019
»Die würdevolle Begleitung von Palliativpatienten und Hospizbewohnern zählt zu den größten Herausforderungen für Pflegende und Mediziner. Einen besonderen Aspekt – Bindung am Lebensende – hat der Diplom-Psychologe Dr. Jakob Johann Müller in einer Studie untersucht: Die Sterbesituation ähnelt den Erfahrungen der frühen Kindheit, v.a. in Bezug auf Fantasien und Offenheit für Beziehungen, was das Lebensende entsprechend beeinflusst.«
Health & Care Management 4/19
»Das vorliegende Buch fasst bindungstheoretische Grundlagen gut lesbar zusammen. Die Studie ist wohl die einzige oder zumindest eine der wenigen, die sich mit dem Thema Bindungstheorie in der letzten Lebensphase beschäftigt hat, das macht sie besonders interessant.«
Klaudia Winkler, Socialnet.de am 27.08.2018

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2018

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,1/14,8/1,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2776-4

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Produktbild: Bindung am Lebensende
  • Dankwort des Autors

    Vorwort

    I Einleitung

    Vorbemerkung zur Geschlechtergleichbehandlung

    Entstehungskontext und Fragestellung der Arbeit

    Bindungsforschung an der Professur für Spiritual Care

    Schwerpunkt der Arbeit

    II Theoretischer Teil:Bindungstheorie und Lebensende

    1 Zentrale Begriffe der Bindungstheorie
    1.1 Bindung und Bindungsklassifikation
    1.2 Zur Typologisierung von Bindungsrepräsentationen
    1.3 Bindungsrepräsentationen und innere Arbeitsmodelle
    1.3.1 Repräsentation der Eltern-Kind Beziehung
    1.3.2 Internalisierte sichere Basis
    1.3.3 Mentalisierung und Selbstrepräsentanz
    1.3.4 Abwehrsysteme: Repräsentation von unsicherer Bindung
    1.3.4.1 Abwehr von Bindung: unsicher-distanzierte Bindungsrepräsentation
    1.3.4.2 Abwehr von Autonomie: unsicher-verstrickte Bindungsrepräsentation
    1.3.4.3 Abgetrennte Systeme und unverarbeiteter Bindungsstatus: Desorganisation der inneren Arbeitsmodelle

    2 Entwicklung von Bindung und Bindungsrepräsentanzen über die Lebensspanne
    2.1 Verteilung der Bindungsrepräsentationen in klinischen und nicht-klinischen Stichproben
    2.2 Kontinuität und Wandel der Bindungsrepräsentationen über die Lebenszeit

    3 Bindungspsychologie in der stationären Terminalbegleitung
    3.1 Forschungsstand: Bindungstheorie in der palliativen Versorgung
    3.2 Besonderheiten der stationären Palliativversorgung
    3.3 Relevanz der Bindungstheorie für die stationäre Terminalbegleitung
    3.3.1 Trennung und Verlust: Lösung von Bindungen
    3.3.2 Abhängigkeit von Angehörigen und professionellen Begleitern: Prävalenz von Bindungen
    3.3.3 Erfolglosigkeit der kurativen Medizin: Ohnmacht von Bindungen
    3.3.4 Die Bedeutung der Bindungstheorie für die spirituelle Begleitung am Lebensende

    III Empirischer Teil: Studie – Bindungsrepräsentanzen impalliativen Kontext

    1 Forschungsdesign und Methoden
    1.1 Setting der Studie
    1.2 Ethische Gesichtspunkte
    1.3 Bindungsdiagnostik anhand des Adult Attachment Projective Picture Systems (AAP)
    1.4 Weitere verwendete Methoden
    1.5 Fragestellungen
    1.6 Statistische Verfahren und Auswertungsprinzipien

    2 Ergebnisse
    2.1 Charakterisierung der Stichprobe
    2.1.1 Demografie und Erkrankungen
    2.1.2 Familienstand und Zahl der Kinder
    2.1.3 Krankheitsbedingte Einschränkungen und aktuelle Symptombelastung
    2.1.3.1 5-Jahres-Überlebensrate
    2.1.3.2 Karnofsky-Index
    2.1.4 Distress-Thermometer
    2.2 Befunde zur Bindungsdiagnostik
    2.2.1 Welche Verteilung der Bindungsrepräsentationen weisen Patienten in der stationären Terminalbegleitung auf?
    2.2.2 Welche demografischen und kontextspezifischen Parameter differenzieren zwischen den Gruppen der Bindungsmuster?
    2.2.2.1 Stehen aktueller Krankheitszustand und Krankheitsbelastung in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsrepräsentationen?
    2.2.2.2 Stehen demografische Parameter in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsrepräsentationen?
    2.2.3 Steht die Art der stationären Unterbringung in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsrepräsentationen?
    2.2.4 Zusammenfassung der Befunde zur Bindungsdiagnostik
    2.3 Analyse der Bindungsnarrative
    2.3.1 Fallbeispiele: unverarbeitete Elemente in den Bildgeschichten
    2.3.2 Traumatische Erzählinhalte
    2.3.3 Persönliche Erfahrung
    2.3.4 Bindungsressourcen
    2.3.5 Abwehrstrategien
    2.3.6 Inhalt der Bildgeschichten
    2.3.6.1 Exposition der Geschichte
    2.3.6.2 Spezifität der Bindungsrepräsentanzen
    2.3.6.3 Thematisierung von Spiritualität in den AAP-Narrativen
    2.3.6.4 Zusammenfassung der Befunde zur Analyse der Bindungsnarrative
    2.4 Adjustierung der Signifikanzwerte nach Holm-Bonferroni

    IV Vergleich, Interpretation und Diskussion der Befunde

    Demografische Angaben und Repräsentativität der Stichprobe

    1 Welche Verteilung der Bindungsmuster weisen Patienten in der stationären Terminalbegleitung auf?

    2 Welche demografischen und kontextspezifischen Parameter differenzieren zwischen den Gruppen der Bindungsmuster?
    2.1 Stehen aktueller Krankheitszustand und Krankheitsbelastung in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsmuster?
    2.1.1 Aktuelle Symptombelastung (Distress-Thermometer) und körperliches Funktionsniveau (Karnofsky-Index)
    2.1.2 5-Jahres-Überlebensrate der Grunderkrankung
    2.2 Stehen demografische Parameter in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsmuster?
    2.2.1 Geschlechterunterschiede
    2.2.2 Altersunterschiede
    2.2.3 Familiäre Ressourcen
    2.3 Steht die Art der stationären Unterbringung in Zusammenhang mit der Verteilung der Bindungsmuster?

    3 Inhaltsanalytischer Teil
    3.1 Welche Bedeutung haben traumatische Erzählinhalte in den Narrativen regulierter und unverarbeiteter Bindungsrepräsentationen?
    3.2 Welche Rolle spielen persönliche und biografische Bezüge in den Bildgeschichten?
    3.3 Welche Bindungsressourcen weisen die verschiedenen Bindungsrepräsentationen auf?
    3.4 Welche Abwehrstrategien werden in den Bildgeschichten verwendet?
    3.5 Welche Themen und Expositionen wählen die Teilnehmer für die jeweiligen Bildgeschichten?
    3.5.1 In welcher Eigenschaft und Spezifität werden (Bindungs-)Personen in den Bildgeschichten geschildert?
    3.5.2 Welche Rolle spielen spirituelle Bezüge in den Bildgeschichten?

    V Limitationen

    VI Fazit

    Zusammenfassung und Perspektiven für die empirische Bindungsforschung

    1 Forschungsimplikationen

    2 Implikationen für die klinische und seelsorgerische Praxis

    Literatur

    Abbildungsverzeichnis

    Tabellenverzeichnis

    Anhang

    Zusammenfassung