Produktbild: Supertramp

Supertramp Als blinde Passagierin mit dem Güterzug durch das Herz Amerikas

6

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

RIVA

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,8 cm

Gewicht

533 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7423-0436-0

Beschreibung

Rezension

" ... die Beschreibungen der Autorin [sind] so stimmungsvoll, dass ich manchmal das erleben wollte, was Zuch erlebt hat. Ich finde, genau das macht einen guten Reisebericht aus: dass der Leser neugierig gemacht wird, dass er unterhalten wird, dass er dazu lernt, dass er über seinen eigenen Tellerrand blickt, und dass er davon träumt, Dinge zu tun, die er eigentlich nie tun wollte."
(Reiseblog https://travelwithoutmoving.de/ - 08.08.2018)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

RIVA

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,8 cm

Gewicht

533 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7423-0436-0

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München
DE
info@m-vg.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sechswöchige Tour quer durch...

    Eine sechswöchige Tour quer durch Amerika im Güterzug. Jeder Tag ein Abenteuer. Ich wurde mit auf eine Reise zu den Vagabunden und letzten Hobos mitgenommen. HERRLICH.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    On the (rail)road

    Ein inspirierender und mitreißender Reisebericht, der gleichzeitig Gesellschaftsstudie ist & spannende Einblicke in das "wahre" Amerika gibt. Toll erzählt & überaus faszinierend.

  • Bewertung

    aus Spenge

    5/5

    01.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    eine sehr aufmerksame Arbeit mit seltenheits Wert

    Ein wunderschönes Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte !Die Autorin schreibt sehr authentisch, mit viel Gefühl für die Protagonisten.Es schmerzt schon fast ,wenn man realisiert,dass es bald fertig gelesen ist.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    24.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Einmal Hobo sein

    Es gibt hierzulande bestimmt nicht wenige, die davon träumen, irgendwann mal eine ausgedehnte, lange USA-Rundreise zu unternehmen. Die wenigsten werden dabei aber auf die Idee kommen, eine solche Reise wie die Autorin in guter alter Hobo-Tradition als illegaler Fahrgast auf Güterzügen zu unternehmen. Dazu gehört schon ein gewisses Maß an Verrücktheit. Gleich nach dem Flug nach New York sucht die Autorin Kontakt zu Obdachlosen, um Ratschläge und eventuell auch einen Reisekameraden zu finden. Obwohl sie beides bekommt, missfällt ihr dieser Reisestil bald, sodass sie jetzt auch größere Strecken als Anhalterin zurücklegt. Erst als sie auf andere Freizeit-Hobos trifft, die wie sie selbst nicht aus Not, sondern aus Abenteuerlust illegal auf Güterzügen reisen, scheint sie sich wirklich wohlzufühlen. Das merkt man als Leser dem Buch auch an, denn erst ab hier macht das Mitreisen auf dem Papier wirklich Spaß, während der Text zu Beginn – zumindest nach meinem Geschmack – zu oft auf die sozialen Probleme ihrer temporalen Reisegefährten eingeht. Erst bei den Erlebnissen mit Gleichgesinnten wird der Abenteuer-Charakter der Reise wirklich deutlich. Gemeinsam mit Seelenverwandten steigt allerdings auch die Risikobereitschaft der Autorin merklich an, die in mehrfacher Hinsicht an ihre Grenzen geht. Fazit: Ein außergewöhnlicher und interessanter Reisebericht einer Autorin, die offenbar das Extreme liebt.

  • Estelle

    4/5

    20.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Von New York nach San Francisco

    Tamina-Florentine Zuch bedeutet Freiheit alles. Schon die ersten Sätze in ihrem in Buchform gefassten Reisebericht verraten, dass sie Konventionen stets umgeht und ihr Leben so verbringen möchte, wie sie will. Ganz ohne Verantwortung, die sie nur sich selbst gegenüber hat und zusammen mit Menschen, die abseits des alltäglichen Daseins ihren Weg suchen und vielleicht auch finden. Sie hat sich vorgenommen, von New York nach San Fransisco zu reisen. Wie die Hobos, die amerikanische Wanderarbeiter waren und auf Güterzügen neuen Tätigkeiten nachgereist sind, ohne festen Wohnsitz, ohne eine eigentliche Heimat. Zunächst begleitet der Leser sie tatsächlich auf dieser Art des Reisens, wenig später muss sie jedoch aus Zeitgründen und da sich die Weiterfahrt per Zug schwieriger gestaltet als die dachte, aufs Trampen und auf eine Busfahrt ausweichen. Dabei trifft sie viele Menschen, die entweder drogensüchtig sind und ihr Leben auf den Straßen verbringen oder der Gesellschaft abgeschworen haben, und ihr eigenes Ding machen. Es wird immer wieder deutlich, dass viele sich auch aufgegeben haben, oder die Freiheit genießen, je nachdem, welche Lebensgeschichte sie zu erzählen haben und wie sie gestrickt sind. Sie schläft meistens draußen mit anderen, muss sich einem Annäherungsversuch einer aufdringlichen Frau in deren Haus erwehren und verbringt eiskalte Nächte in ihrem Schlafsack. Auffallend ist, dass die Amerikaner offen sind, und Fremde ständig ansprechen, hören wollen, woher sie kommen und auch schnellen Einladungen nicht abgeneigt sind. So knüpfte sie schnell Bekanntschaften und hörten sich die unterschiedlichsten Geschichten an. Im letzten Drittel kam das Hobo-Feeling auf, denn dann schaffte es die Reisende zu einem Hobo-Treffen, wo sie interessante Menschen kennenlernte, aber auch von einem regelrecht ausgenommen wurde, den sie unterwegs getroffen und mitgenommen hatte. Dieser gehörte nicht einmal zu der Szene. Mit sehr viel Abenteuerlust und Strapazen ist die Route verbunden, kein Wunder, wenn man nicht weiß, was der nächste Tag bringt und wo man übernachten kann. Aber gerade das macht der Trip aus. Bedenklich fand ich, dass sie mit Personen nach Hause ging, die sie zwar faszinierten, ihr aber auch Angst machten. Da hätte ich mehr Skrupel. Der Geschmack der Freiheit ist auch mir nicht fremd, trotzdem sollte man abwägen, in welche Situationen man sich bringt. Das heißt nicht, dass man nicht vieles wagen kann, aber ein wenig Vorsicht ist dennoch geboten. Rational sollte man immer bleiben. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, es war flüssig geschrieben und man konnte sich alles bildlich vorstellen, als wäre man auf diesem ungewöhnlichen Trip hautnah dabei. Sicher ist es gefahrvoll, auf Güterzügen als blinder Passagier zu reisen, aber wer das Adrenalin braucht, soll es tun. In der Mitte kann man ein paar Gesichter zu den einzelnen Stationen finden. Insgesamt ein spannender Trip in das Land der offenbar unbegrenzten Möglichkeiten, das einige Gefahren birgt, aber auch grenzenlose Freiheit spüren lässt. 4 Sterne.

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