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Die Untermieter

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.11.2017

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

404 (Printausgabe)

Dateigröße

1233 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783742763884

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

28.11.2017

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

404 (Printausgabe)

Dateigröße

1233 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783742763884

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  • LaberLili

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Der Feind im Zimmer nebenan

    "Die Untermieter" ist kein Kriminalroman; dies ist so viel mehr ein Psychodrama, in dessen Zentrum die zwar längst erwachsene Hedda steht, die weiterhin von den unbewältigten Traumata ihrer Kindheit heimgesucht wird und darüber hinaus nun in ihrem ganz eigenen kleinen Mikrokosmos eingebunden immer psychotischer wird. Als Leser bleibt man dabei immer ganz nah an Hedda, in der kleinen abgeschotteten Welt, welche diese um sich herum kreiert hat bzw. stets zu entwickeln versucht. Von ihren Untermietern erwartet sie nicht einfach nur Geselligkeit, eine Abgrenzung zur totalen Einsamkeit, sondern auch, dass diese sich ebenfalls vollauf auf Heddas ureigene kleine Welt einlassen und sich nicht zudem auffällig sozial in die Außenwelt einbinden (lassen), obschon Hedda sie durchaus auch als eine Art Bindeglied in den Trubel vor der eigenen Wohnungstür ansieht. Das ist natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt, da ihre Untermieter selbstverständlich noch ihre eigenen Leben weiterleben, neben ihren Stärken auch (in Heddas Augen oftmals unerträgliche) Schwächen zeigen und zwar zuweilen gerne mit ihr plauschen, aber sich eben nicht so von Hedda kontrollieren lassen, wie diese es gerne tun würde und sich darum für Hedda so als unberechenbar entpuppen, dass sie sich gezwungen sieht, selbst berechnend zu agieren anstelle das Mietverhältnis einfach mal aufzukündigen. Man sieht hier sehr viele Mitbewohner kommen, und ebenso viele gegangen werden. Denn niemand zieht hier von sich aus... Ich fand es eine recht lesenswerte, langsame Erzählung; viel Neues passierte zwar nie; die Muster blieben gleich und am Spannendsten war es noch zu erfahren, wodurch der nächste Mitbewohner nun Heddas Unmut auf sich ziehen würde. Erstaunlich fand ich, dass man offiziell nicht zeitig genug auf die Schicksale eines jeden Mitbewohners Heddas aufmerksam wurde bzw. dass wiederholt Bewohner dieser Wohnung "tragischen Schicksalen" zum Opfer fielen. Das letzte Kapitel fand ich zunächst äußerst konfus; generell erschien mir der Schluss hier etwas zu schnell abgehandelt zu sein angesichts der vorherigen Bedächtigkeit; aber der letzte Absatz war dann doch reichlich selbsterklärend und söhnte mich ein bisschen mit meinen vorherigen Kritikpunkten aus. Auf der psychologischen Ebene fand ich es zudem eh eine interessante Geschichte, die zum Gedankenanregen und Analysieren einlädt; grade auch, wer sich für psychisch angeknackste bis komplett gebrochene Protagonisten begeistern kann, dem würde ich diesen Roman durchaus weiterempfehlen. Aber man sollte halt definitiv keinen Kriminalroman oder eine Geschichte mit extraviel Thrill erwarten!

  • Lesefieber

    2/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Muss man wirklich nicht gelesen haben

    Der Roman beginnt mit dem Alltag und der Einsamkeit von Hedda. Seit sie ihren Job verloren hat, versinkt sie immer mehr in Depressionen, bis sie sich dazu entschließt, einen Untermieter aufzunehmen. Dabei erklärt die Autorin das Verhalten und die Emotionen der Hauptfigur mit Rückblicken in deren Vergangenheit. Hedda hatte eine traumatische Kindheit und wurde misshandelt und vernachlässigt. Sie kommt mit Menschen nicht klar und ist unfähig mit schwierigen Situationen umzugehen. Wenn einer ihrer Untermieter ein Fehler begeht, bringt sie ihn um. Dabei scheint das anfangs nicht absichtlich zu passieren, aber dann erkennt man immer mehr die psychopathischen Züge hinter diesem Verhalten. Dieses versucht Rena Moises mit ihrer Kindheit zu erklären, das kommt aber mehr küchenpsychologisch daher. Wenn mich das Ende nicht so brennend interessiert hätte, hätte ich das Buch nicht bis zum Schluß gelesen. Wobei ich die letzten 100 Seiten in 30 min quergelesen hatte. Die Autorin erzählt seitenweise von irgenwelchen Zimmersuchenden und beschreibt detailiert die Eigenheiten der Untermieter. Das war langweilig und zäh. Anscheinend hat sie auf diese Weise Erlebnisse wiedergegeben, die sie selber als Vermieterin hatte. Mir war das zu ausführlich und zu viel und hat nicht zu einem Krimi gepasst.

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