Zerstörte und zerstörerische Augen. Destruktionsdimensionen verschiedener Bildobjekte unter Bild- und Blicktheorien "Dropping a Han Dynasty urn" von Ai Weiwei und Seewalds "Gregorsmesse"
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
330 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668421578
In dieser Arbeit geht es allerdings nicht um das allgemeine Phänomen des Ikonoklasmus, sondern um die Zerstörungsdimensionen des Blicks, die vor allem durch ikonoklastische Akte sichtbar gemacht und verarbeitet werden. Bildzerstörung bedeutet in diesem Fall, dass die Bildobjekte entstellt weiter als solche existieren. Die Zerstörung wird also sinnenfällig gemacht, anstatt das gesamte Medium zu beseitigen. Bis heute beobachten wir täglich Veränderungen von öffentlichen Bildobjekten durch das Defacing. Ausgestochene, übermalte oder ausgeschwärzte Augen sind jedoch schon sehr viel früher in ikonoklastischen Akten zu beobachten. Wofür steht diese Art der Bildzerstörung und welche Auswirkungen hat sie auf das Bild und den Betrachter?
Mit Hilfe von zwei Fallbeispielen möchte ich eine Art wissenschaftliche Hängung ähnlich wie Aby Warburg in seinem Bilderatlas durchführen und einen assoziativen Raum kreieren, indem einerseits die visuellen und andererseits die blicktheoretischen Strömungen der Bildobjekte gegenübergestellt werden sollen.
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