Produktbild: Wie kommt der Krieg ins Kind

Wie kommt der Krieg ins Kind

1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

383 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-3244-7

Beschreibung

Rezension

»Klug und ohne falsche Gefühligkeit reflektiert die Autorin Privates und Politisches, setzt sich mit familiären und territorialen Verwerfungen auseinander.« (Susanne Bader, Buchhandlung zum Wetzstein) »Ein sehr inniges, intensives, berührendes Buch.« (Ingeborg Jakobi, parzellers buchservice) »Die Lebendigkeit und Frische, die Einfühlsamkeit und die durchdachte Form ihrer Erzählung finde ich großartig! (...) unbedingt lesenswert!« (Oliver Fründt, Büchergilde Buchhandlung & Galerie, Frankfurt)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

383 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-3244-7

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststr. 11
37073 Göttingen
DE
info@wallstein-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Xirxe

    aus Hannover

    2/5

    20.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin macht sich auf…

    Die Autorin macht sich auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte. Ausgehend von einer Akte, die bei der Aufnahme ihrer Mutter 1945 in das Arbeitslager Potulitz angelegt wurde, forscht sie über Bildern, alten Briefen, Unterlagen und Sonstigem nach dem Leben ihrer Vorfahren. Ich gebe es gleich zu Beginn zu: Ich habe das Buch nicht bis zum Ende gelesen. Das, was Andere so gut daran fanden, ging mir nur noch auf den Wecker. Die Autorin wechselt ständig zwischen erzählenden Abschnitten über die Vergangenheit ihrer Familie, den reinen Fakten der damaligen Zeit und ihren eigenen Gedanken und Empfindungen. Während die Fakten weitgehend objektiv und nüchtern berichtet werden, werden ihre Familienerinnerungen und Reflexionen beinahe pathetisch, sodass es gelegentlich fast schon ins Esoterische abdriftet. Beispielsweise als sie am Computer alte Photographien ihrer Verwandten betrachtet: "Ich zoome ihre Gesichter heran, betrachte ihre Hände, ... und schaue ihnen unverschämt lange in die Augen. ... Bis eben lächelten sie versunken, jetzt reißen sie alarmiert die Augen auf, als hätte ich sie im Schlaf gestört, hätte sie geweckt. Eine Fremde ist in ihren Kreis getreten. Wer ist sie? Was will sie von uns? Ich bin eingetreten, ohne anzuklopfen, ohne abzuwarten, ob sie mich auch hereinbitten. Beschämt schließe ich die Augen." Zudem stellt sie sich Fragen über Fragen, auf die es keine Antworten gibt, da die Menschen, die sie betreffen, nicht mehr leben: "Das Bedrohliche, das sie in meinem Buch sah, worin bestand es? Ließ es sich bannen, unschädlich machen? Musste das Ganze Buch verschwinden? Wären Passagen zu retten, andere aufzugeben, zu schwärzen?". Daraus entstehen Mutmaßungen und Phantasiegebilde, die mich als Leserin eher unzufrieden zurückließen. Ich habe keine Zweifel daran, dass Susanne Fritz sich intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt hat und der eher objektive Teil den Fakten entspricht, sodass es in dieser Hinsicht sicherlich ein wichtiger Beitrag ist gegen das Vergessen. Doch die Verknüpfung ihrer Familiengeschichte damit war für mich schlicht nervend. Ich empfand es als eine persönliche Aufarbeitung, die für sie vermutlich hilfreich, aber für mich als Aussenstehende nicht lesenswert war. Deutlich interessanter und daher empfehlen kann ich hingegen Frank Maria Reifenberg "Wo die Freiheit wächst", wenn es auch nicht ganz das gleiche Thema betrifft.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

0

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wie kommt der Krieg ins Kind