Die Deduktion des Staates oder Naturzustand + Furcht + Vernunft + Vertrag = Souveränität anhand der Hobbesschen Werke -De Cive- und -Leviathan-
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
1678 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638181266
Diese ursprüngliche und unüberholbare Einsicht Hobbes orientiert sich immer wieder an der Frage, wie eine gesellschaftliche und politische Ordnung - die den Menschen vor sich selbst schützt und die ihm ein Leben in Sicherheit und Frieden garantiert - beschaffen sein muss bzw. wie sie herbeigeführt werden kann.
Betrachtet man das umfangreiche Werk des Thomas Hobbes (1588 - 1679) unter diesem Aspekt, so geben hierauf besonders der dritte Abschnitt der Elemente der Philosophie - "Vom Bürger"2 sowie der "Leviathan"3 Antwort, in denen die Anthropologie zum Ausgangspunkt einer Staatsableitung gemacht wird. In beiden Schriften beschäftigt man sich mit elementaren Fragen wie "Warum überhaupt Staat" bzw. "Worin liegt der Zweck des Staates", die sich angesichts der praktischen Bedrohung des Friedens vehement und zeitlos neu stellen. So ist es das Ansinnen des Denkers, den Staat (sowie die staatliche Souveränität überhaupt) begrifflich zu fassen. Dies gelingt in einem Dreischritt: anarchischer Naturzustand - Vertrag - Gesellschaft/Staat; womit eine normative Theorie geboren ist, die ein Konzept staatlicher Herrschaft entwickelt und eine Begründung staatlicher Autorität liefert.
In De Cive wird der Mensch aus den natürlichen Bedingungen seines Daseins begriffen, der aus Vernunft übereinkommt und sich Gesetze gibt, sodass aus dem "Werkstoff" Mensch der "Stoff" des Staates wird, der sich durch und im Begriff des "Bürgers" explizit definiert und in der Darstellung über die Regierung mündet. Die Bausteine und Materialien des De Cive kulminieren im Leviathan im kontraktualistischen Argument, welches die Vergesellschaftung der Menschen und die Errichtung einer gesetzlichen Ordnung auf Vertrag und Übereinkunft zurückführt und nach der Darstellung einer höchsten Staatsgewalt fragt.
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