Die Transkaspische Eisenbahn. Brücke oder Graben des Russländischen Imperiums zur zentralasiatischen Peripherie?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
561 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668602199
Anders als in Sibirien, wo nicht allein die mentale Aneignung des Raums durch die Russische Intelligenzija als das "bessere Rußland" bereits vonstatten gegangen war, sondern auch die zivile Administration und die durch die russische Besiedelung einhergehende Akkulturation der Bevölkerung darauf hinweisen, daß es sich hierbei um Provinzen des Reiches handelte. Auch aus russischer Sicht erwiesen sich die neuerworbenen Gebiete als Möglichkeitsraum, es den europäischen Kolonialreichen gleichzutun und in diesem neuen zentralasiatischen Kolonialgebiet deren Methoden anzuwenden, um Rußland zu modernisieren und wirtschaftlich zu entwickeln.
Ein wesentliches Instrument der Erschließung und Nutzbarmachung dieser weiten Räume war die Eisenbahn, deren Bau in Sibirien 1891 und in Turkestan 1880 begann.
Die Frage, der sich diese Arbeit widmen wird, ist demnach, inwieweit die Transkaspische Eisenbahn der Provinzialisierung der "Kolonie" Turkestan diente. Nach Darstellung der Bedeutung des Themas für die Forschung und deren Stand wird, um diese Frage zu beantworten, zunächst eine Konzeptspezifikation die nötige begriffliche Klarheit herstellen. Anschließend wird eine These erstellt, die anhand mehrerer Aspekte und deren Hypothesen überprüft werden wird.
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