Diachrone Bildanalyse historischer Herrschaftsinszenierungen. Symptomatische Kehrtwende vom monarchischen Selbstbildnis zur volksnahen Darstellung
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
1210 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668405806
So wie heutzutage historische Bilder im Geschichtsunterricht eingesetzt werden, um historisches Lernen zu ermöglichen, so wurden diese schon seit Jahrtausenden von Herrschenden aus anderen Gründen eingesetzt: Zur Demonstration und Legitimation ihrer Macht. Aus der Antike sind Abbilder großer Herrscher in gemeißelten Skulpturen und Kolossalfiguren überliefert. Im Mittelalter wurden religiöse Ansichten in die Bilder eingearbeitet, um eine durch Gott legitimierte Herrschaft zu inszenieren. In der Frühen Neuzeit änderte sich der Herrschaftsausdruck im Bild erneut. Priorität hatte in den Historiengemälden dieser Zeit der Herrscher mit all seinem dargestellten Glanz und Prunk. Nahezu jedes Detail auf den Bildern war ein Symbol der Macht und betonte die Unantastbarkeit der abgebildeten Person. In der jüngeren Geschichte wurde das Bild weiterhin als Mittel zum Zweck der Herrschaftslegitimation eingesetzt. Neu war jedoch, vor allem im Nationalsozialismus, die Einbettung der jetzt vornehmlich fotografischen Herrscherdarstellung in eine umfassende, massenmedial umgesetzte Propagandastrategie. Speziell Hitler wusste diesen Fortschritt der Technik für sich einzusetzen, worauf im Kapitel 3.3 noch näher eingegangen wird.
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