Die Instanz des 'Autors' bei Michel Foucault und Roland Barthes Die Texte 'Was ist ein Autor?' von Michel Foucault und 'Der Tod des Autors' von Roland Barthes im historischen Kontext
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
1151 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640292226
In der Literatur-Wissenschaft jedoch hat diese vor über 30 Jahren getätigte Aussage des Autortodes einen wahren Sturm ausgelöst, der bis heute in Form eines höchst lebendigen Diskurses tobt. Was jedoch bedeutet sie eigentlich, wieso wurde sie überhaupt gemacht und wie entstand eine Furore um diese ,Tötung des Autors', die bis heute weiterwirkt? Genau diese Fragen will die folgende Arbeit beantworten. Zentraler Untersuchungsgegenstand sind deshalb die beiden Texte, denen zugeschrieben wird, den Diskurs ausgelöst zu haben. Zum einen ist das ein 1967 erstmals und auf Englisch veröffentlichtes Essay von Roland Barthes mit dem Titel "The Death of the author, der in der Literaturwissenschaft "nahezu sprichwörtlich geworden" ist. Richtig Antrieb bekam die Diskussion aber erst, als zwei Jahre später der Vortrag "Was ist ein Autor?" von Michel Foucault veröffentlicht wurde, der sich indirekt auf Barthes Text bezieht.
Ausgehend von diesen beiden Überlegungen zum Autor explodierte in den Folgejahren die Rezeption und Auseinandersetzung mit der Thematik. Doch was ist denn nun eigentlich der so brisante Inhalt der Texte und warum hatten sie eine so einschlagende Wirkung? Um das zu klären, wird die Arbeit sich als Einführung vorab mit dem theoretischen Hintergrund beschäftigen, auf den Barthes' und Foucaults' Aufsätze sich beziehen. Dabei werden zunächst einige vorangegangene wissenschaftliche Modelle und Überlegungen zum Autor vorgestellt(2.1, 2.2) und danach eine kurze Einführung in das strukturalistische und das poststrukturalistische Denken gegeben, denen Foucault und Barthes zugerechnet werden(2.3). Daraufhin stellt die Arbeit den Inhalt beider Texte vor (3, 4) und untersucht in einem Vergleich deren jeweilige Intention und Aussage (5). Der Fokus liegt dabei auf dem Vortrag von Foucault. Im Folgenden wird dann die Rezeption der Texte kurz umrissen und der aktuelle Stand des Diskurses dargestellt(6).
Im Fazit(7) werden die Erkenntnisse zusammengeführt und die zu Beginn gestellten Fragen beantwortet.
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