Das Sterben alter Menschen in der modernen Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.11.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
328 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638324762
Soziologisch fragend nähere ich mich dem Thema.
Erste fragende Hypothese:
Wird mit institutionalisiertem Umgang, das Thema Sterben und Tod alter Menschen
in unserer Gesellschaft um-gangen, verdrängt, eventuell sogar tabuisiert?
Zweite fragende Hypothese:
Wird das Thema Sterben und Tod auf den alten Mensch als Individuum abgeschoben?
und: Wird heute "Recht auf den eigenen Tod" als das physische Sterben nach bereits
erfolgtem sozialem und psychischem Sterben verstanden?
Ein annäherndes Schreiben dieser Arbeit, die Dokumentation meiner Fragen und gefundenen Antworten, erscheint mir dem Thema angemessen.
Meine persönliche Motivation zu diesem Thema und die gesellschaftliche Relevanz der Fragestellung wird erläutert.
Die demographische Entwicklung und ihre Auswirkungen bezüglich des Sterbens in unserer Gesellschaft wird untersucht, "Altersbilder" in den Blick genommen und gefragt, ob Stigmatisierung der "Alten" etwas mit der zweiten Hypothese zu tun hat.
Eine klärende Differenzierung der Begrifflichkeiten zu "Sterben" ist nötig, da sich verschiedene Be-Deutungen dahinter verbergen.
Gesetzlich Regelungen werden nach den Sterberechts-Formulierungen von David Kessler in den Blick genommen und beleuchtet, wie heute in Deutschland "regelrecht" gestorben werden kann.
Die ambivalente Diskussion um "Sterbehilfe" wird kurz aufgegriffen, ebenso das Stichwort Alterssuizid.
Es wird gefragt, wie man in Deutschland heute stirbt und wieso man von verdrängtem Tod spricht.
Ganz konkret werden Systeme, die mit dem Sterben alter Menschen betraut sind, beleuchtet.
Das Gefundene zusammenfassend werden die hypothetischen Fragen beantwortet. Offene weiterführende Fragen werden gesammelt.
Eine Literaturliste gibt Zugang und Einblick in die verwendete Literatur.
Dass das Thema vielleicht niemals erschöpfend bearbeitet werden kann, ist mir bewusst. Es war mir persönlich wichtig, daran zu arbeiten.
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