Deregulierung des Arbeitsmarktes im Hinblick auf Kündigungsschutz und der Arbeitszeit
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
3816 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638296038
Jahren auf, als die Erwerbstätigkeit Mitte der siebziger Jahre sank, die Arbeitslosenquoten
weiter stiegen und die anhaltende Arbeitsmarktkrise trotz konjunktureller Erholung weiter
fortbestand. Die Debatte erstreckte sich von den Ursachen bis hin zu wirksamen wirtschaftspolitischen
Gegenmaßnahmen, sowie um die Frage des ordnungspolitischen Gesamtrahmen
des Arbeitsmarktes, besonders angefacht von der unterschiedlichen Arbeitsmarktentwicklung
in Europa und den USA. In den USA haben anscheinend hohe Flexibilität und Mobilität auf
den Arbeitsmärkten seit Mitte der Siebziger Jahren ein wahres "Beschäftigungswunder" ermöglicht,
wohingegen in Deutschland und Europa wettbewerbsbeschränkende, die Marktdynamik
hemmende Regulierungen auf Güter- und Faktormärkten diese positive Entwicklung
verhinderten1. Der Bezugsrahmen soll im Rahmen dieser Seminararbeit einen Überblick über die Begriffe,
theoretischen Grundlagen und die Situation am Arbeitmarkt verleihen. Er soll weiterhin eine
Hinführung zu unseren Thematiken Kündigungsschutz und Arbeitszeit liefern. Um ein sinnvolles Verständnis über die Ausarbeitung zu erhalten, bedarf es zunächst der Definition häufig gebrauchter Begriffe wie Regulierung, Flexibilisierung, Deregulierung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt. Hierbei soll die Definition der Deregulierung im Vordergrund stehen. Unter Regulierung versteht man das Bündel von Eingriffen und Maßnahmen des Staates, einschließlich
der mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Tarifpartnern, in die individuelle Vertrags-
und Koalitionsfreiheit2. Flexibilisierungsmaßnahmen gehen von den Unternehmen, ihren Verbänden und Wissenschaftlern
aus. Das Ziel von Flexibilisierungen ist es, auf veränderte technologische und ökonomische
Rahmenbedingungen zu reagieren, eingesetztes Kapital möglichst schnell zu amortisieren
und Angebotsschocks zu überwinden3. Typische Flexibilisierungsstrategien sind neue
Beschäftigungs- und Vertragsformen mit der Folge einer deutlichen Segmentation der Arbeitsmärkte,
stärkere Differenzierung der Entgelte und Arbeitszeiten, aber auch Externalisierung
von betrieblichen Funktionen. 1 Vgl. Knappe (1988), S.220 2 Vgl. Knappe (1988), S.220; Keller (1998) S.10 3 Vgl. Keller (1998), S.522
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