Tourismus in Entwicklungsländern am Fallbeispiel Bali
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.04.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
549 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638119108
Fernreisen von den "Ländern der Reichen in die Länder der Armen" haben seit einiger Zeit Hochkonjunktur.
1986 hat der Studienkreis für Tourismus in der BRD eine Reiseanalyse durchgeführt, die ergeben hat, daß das Interesse für Fernreisen als "modische Reiseart" zugenommen hat und 46% der Befragten Fernreisen als "in" betrachten .
Die Sehnsucht und die Vorstellung bald an einem Ort zu sein, der Exotik, Fremdartigkeit, unberührte Völker und Landschaften, vielleicht sogar das Paradies verspricht, ist die Haupttriebkraft der Fernreisenden.
Die Fragen, die sich stellen, und diese werden in der Geographie sehr kontrovers diskutiert, sind ob diese Tatsache einen Vorteil oder einen Nachteil des potentiellen Gastlandes darstellt, und wie sich der Tourismus auf die Wirtschaft, Gesellschaft, sowie das naturräumliche Potential auswirkt.
Angesichts der Tatsache, daß der internationale Tourismus zu den am schnellsten wachsenden Sektoren der Weltwirtschaft gehört und unumstritten ein wichtiger Devisenbringer für die Gastländer darstellt, läßt sich sagen, daß er sich ökonomisch betrachtet durchaus positiv auswirkt.
Die Frage, die sich aber stellt ist, ob der wirtschaftliche Vorteil auch den Schaden kompensiert, den er der Gesellschaft und der Kultur des Gastlandes zufügt.
Am Fallbeispiel Bali und dem dortigen Kulturtourismus wird im Folgenden näher auf diese Thematik eingegangen.
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