Rechtspopulismus und rechtspopulistische Kommunikation in der Schweiz: Christoph Blocher und die Schweizer Volkspartei (SVP)
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
570 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638292450
Ziel dieser Arbeit ist zu zeigen, dass sich die SVP unter der Führung Christoph Blochers von einer Partei der bürgerlichen Mitte zu einer rechtspopulistischen Partei gewandelt hat, die sowohl programmatisch als auch strategisch die Strukturmerkmale dieses Parteientyps erfüllt. Zunächst werden in einer Akteursanalyse vor allem die kommunikativen Strategien der SVP im Allgemeinen und die politische Kommunikation Christoph Blochers im Besonderen untersucht. Bei der folgenden Kontextanalyse werden die Gelegenheitsstrukturen des politischen Systems der Schweiz analysiert. Ist der politische Diskurs in einem direktdemokratischen System besonders anfällig für rechtspopulistische Kommunikationsstrategien?
Obwohl selbst Regierungspartei, ist es der SVP gelungen, sich als Opposition zur herrschenden "classe politique" zu definieren und sich als Reformkraft im Konkordanzmodell auszuweisen. Diese Oppostionspolitik gegen die Konsenspolitik der Allparteienkoalition betreibt sie aus dem Parlament, vor allem aber über eine effektive Nutzung der direktdemokratischen Elemente des politischen Systems der Schweiz. Sie lanciert Volksinitiativen, erzwingt fakultative Referenden und hat mit der AUNS eine der schlagkräftigsten Basisbewegungen als Bündnisorganisation.
Mit ihren für die Schweiz neuen kommunikativen Strategien wie dem effektiven Agenda-Building und einem ausgefeilten Politikmarketing hat sie den parteipolitischen Wettbewerb in der Schweiz verschärft. Mit ihren kommunikativen Mitteln der Simplifizierung, Emotionalisierung und Personalisierung hat die SVP den politischen Diskurs in der Schweiz verändert und sich am besten an die neuen Selektionskriterien einer sich im Strukturwandel befindlichen Medienlandschaft angepasst.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice