Das Problem der Literarisierungen in Wolfgang Koeppens 'Jakob Littners Aufzeichnung aus einem Erdloch'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.09.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
605 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638420099
Wie man heute weiß, sind die Aufzeichnungen in Hinblick auf Authentizität des Erlebten in dem Bewusstsein zu lesen, dass ein Erlebnisbericht des realen Littner im Hintergrund in Form eine 183-seitigen Typoskripts existierte Dieses wurde aber literarisch von Wolfgang Koeppen überarbeitet und zu einer neuen Geschichte - Koeppens Geschichte, wie er selbst sagt, zu seinem >Roman<.1
Ziel dieser Arbeit ist, diese Transformation darzulegen, die Unterschiede zwischen
Koeppens >Roman< und Littners Originalmanuskript herauszuarbeiten und die Fragen zu beantworten: Ist es für die historische Beurteilung der Shoah problematisch, ein literarisch bearbeitetes Zeitzeugnis 1948 als authentischen Erlebnisbericht auszuweisen? Und warum bekennt sich Koeppen damals nicht namentlich zu seiner Autorschaft, wie es beispielsweise bei Hilde Huppert / Arnold Zweig2 der Fall war? Methodisch sollen beide Texte exemplarisch auf literarisierende Eingriffe Koeppens verglichen und analysiert werden, nach allgemeinen und detaillierten sowie formalen und inhaltlichen Aspekten.
1 Koeppen (1992, 1994, 2002) >Vorwort<.
2 Huppert (1990)
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