Die Genese der Oslo-Verhandlungen von 1993 aus sozialkonstruktivistischer Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.10.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
2475 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638431743
völkerrechtlich legitimierten Verhandlungspartner des palästinensischen Volkes.2
Das hervorragenste, bzw. beständigste Ergebnis dieser Verhandlungen bleibt die reziproke Anerkennung der Verhandlungspartner. Diese Anerkennung manifestierte sich in einem später publizierten Brief vom 9. September 1992 an Ministerpräsident Yitzak Rabin, indem die PLO, die VN-Resolutionen 242 und 338 ("Recht des Staats Israel auf Existenz und Sicherheit") anerkannte, woraufhin Rabin seine Bereitschaft zur Aufnahme von Verhandlungen mit dem legitimen Vertreter des palästinensischen Volkes (PLO) im Rahmen eines Nahost-Friedensprozesses kundtat.3 Die ca. ein Jahr später unterzeichnete "Prinzipienerklärung" in Washington (DC) gilt als historisches Ereignis, das in seiner medialen Inszenierung und hoffnungsvollen Symbolik, ein ebenso
historisches Ende nehmen sollte. Während der "Handshake" den Weg gen Frieden (Oslo I und II; Autonomieabkommen zugunsten der PLO) eröffnen sollte, zerstörte das inhumane und grausame Attentat auf Rabin von 1995 jegliche lebenserhaltenen Maßnahmen des israelischen Staats.
[...]
1 Rabin, Yitzhak zitiert nach Steininger (2003): Cover.
2 Im Dezember 1971 wurde der Kampf der Palästinenser von der UNO als "Befreiungskampf" anerkannt.
3 Vgl.: Steininger (2003): 56 f.
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