Zivilgesellschaft im Kaiserreich
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
463 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640480739
Diese Arbeit soll sich aber nicht mit den aktuellen Debatten um Zivilgesellschaft beschäftigen, sondern mit der Zivilgesellschaft in historischer Perspektive befassen. Genauer gesagt mit Zivilgesellschaft im deutschen Kaiserreich. Einer Zeit, in der sich Deutschland rasant vom Agrarstaat zum Industriestaat wandelte, und wo Vereine und Verbände wie Pilze aus dem Boden sprießen. Je komplexer die deutsche Gesellschaft wurde, desto bunter wurde auch das Vereins- und Verbandsleben. Es gab in der Zeit des Kaiserreiches, so resümierte Volker Berghahn (2003), "am Ende keine menschliche Tätigkeit, der man nicht in einer Organisation zusammen mit Gleichgesinnten nachgehen konnten."
In dieser Arbeit soll daher die Frage geklärt werden, warum ausgerechnet in einem nicht-demokratischen Regime wie dem deutschen Kaiserreich eine der organisationsmächtigsten Zivilgesellschaften in Europa entstand. Zum besseren Verständnis wird zunächst auf die Definition der Zivilgesellschaft, ihrer Begriffsgeschichte und ihrer Entwicklung in der Zeit bis zum Kaiserreich eingegangen. Dann folgt zudem ein Blick auf die Gesellschaftsstruktur des Kaiserreiches geworfen, um für die bessere Einordnung für diese Zeit zu sorgen. Danach wird sich im Hauptteil der Arbeit mit der Vereinslandschaft, den Verbänden und der Kirche beschäftigt - die drei tragenden Säulen der Zivilgesellschaft zur Zeit des Kaiserreiches. Im Fazit werde ich dann die zuvor erarbeiteten Ergebnisse zusammenfassen und abschließend bewerten.
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