Inzestvorwurf an Aleviten/Kizilbas Wie man mit gewissen Vorurteilen rationell umgehen kann, ohne den Verstand zu verlieren
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
224 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640346936
Freiheit und ihre Spielarten, also auch die Kunst- und Redefreiheit gehören zu den wesentlichen Elementen des Alevitentums. Der Protest der Aleviten richtete sich nicht gegen diese starken Prinzipen und Grundlagen offener Gesellschaften, sondern einzig und allein gegen die unreflektierte Darstellung des Inzest-Falles im Zusammenhang mit einer alevitischen Familie.
Der vorliegende Beitrag will aufklären. Er will die historischen Hintergründe dieses Protestes aufzeigen. Er versucht zu ergründen, wie und weshalb Menschen zu gewissen entwürdigenden Vorurteilen gelangen können.
Wer aber - bewusst oder unbewusst, absichtlich oder unabsichtlich - gewisse entwürdigende Vorurteile (gegen wen und in welcher Form auch immer) weitertransportiert und sich dabei auf Kunst- und Redefreiheit beruft, der verklärt und handelt unverantwortungslos.
Grundlage und Maß menschlicher Freiheit in Form der Kunst- und Redefreiheit ist die Würde des Menschen. Wer für diese Freiheitsformen eintritt, der sollte dabei ebenso die Würde des Menschen beachten. Kein Mensch, keine Kultur, keine Gemeinschaft und dergleichen darf aufgrund seiner Andersartigkeit ausgegrenzt und gedemüdigt werden.
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