Elemente einer sozialen Sicherung im Islam: Eine Analyse idealtypischer Ausgestaltungen und realpolitischer Umsetzungen
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
145 (Printausgabe)
Dateigröße
517 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638739146
Diese Arbeit befasst sich mit zwei Hauptfragestellungen. Wie ist die soziale Absicherung des Individuums im Islam geregelt, und wie werden diese Regelungen in islamischen Ländern umgesetzt?
Im Christentum, im Judentum sowie im Islam wird das Zusammenleben der Gläubigen durch Regeln, Gebote und Verbote bestimmt. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist einmal, wie der Islam die soziale Absicherung seiner Gläubigen regelt. Gibt es ein weitreichendes Gebot der Nächstenliebe, unter dem alle weiteren Maßnahmen subsumiert werden können? Oder gibt es im Islam genaue Regelungen zu den einzelnen Aspekten, die im Detail festgelegt sind? Wenn ja, wie sehen diese aus und in welcher Quelle werden sie dargelegt? Wie können sie in einem idealtypischen islamischen Staat umgesetzt werden?
Die zweite Frage beschäftigt sich mit der Umsetzung der Regelungen in islamischen Ländern. Werden die Regelungen, die im Islam getroffen wurden, angewandt, und wenn ja, in welchem Maße? Gibt es Unterschiede in der Umsetzung zwischen den einzelnen Ländern?
Zuerst wird der Islam nach Regelungen der sozialen Absicherung untersucht. Dazu wird ein kurzer, problembezogener geschichtlicher Abriss der Entstehung des Korans gegeben. Danach werden die einzelnen Sicherungselemente vorgestellt. Abschließend wird erörtert, wie die soziale Sicherung in einem Staat, die nach den Regeln des Islam aufgebaut ist, aussehen könnte.
Im Zweiten Teil der Arbeit wird die soziale Sicherung in drei Staaten untersucht. Dabei wird, sofern vorhanden, auf die staatliche Absicherung, die Absicherung durch karitativ-religiöse Organisationen, die Absicherung durch die Familie sowie durch privatwirtschaftliche Maßnahmen eingegangen. Zuerst wird, als armes islamisches Land, das Osmanische Reich untersucht. Saudi-Arabien dient als Beispiel eines reichen islamischen Landes. Als dritter Staat wird die Türkei untersucht, deren Bevölkerung zwar in der Mehrheit Moslems sind, der Staat sich aber zur Trennung von Staat und Kirche bekennt.
Abschließend werden die Ergebnisse einer kritischen Würdigung unterzogen.
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