Die Bedeutung der Begriffe 'Spiel', 'Spieltrieb' und 'Schein' in Schillers Briefen 'Über die ästhetische Erziehung des Menschen'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
214 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640744831
Ich hoffe, Sie zu überzeugen, dass diese Materie weit weniger dem Bedürfnis als dem Geschmack des Zeitalters fremd ist, ja dass man, um jenes politische Problem in der Erfahrung zu lösen, durch das ästhetische den Weg nehmen muss, weil es die Schönheit ist, durch welche man zu der Freiheit wandert. (2. Brief, S. 560. 25ff.)
Für Schiller steht fest, die Kultur seiner Zeit muss verändert werden. Es geht ihm vorrangig um die Bedeutung der Schönheit für das Wesen des Menschen. Einer der zentralen ästhetischen Begriffe in Schillers Sprachgebrauch ist hier der "Spieltrieb". Schiller sieht diesen sogar als eine Art Grundelement des menschlichen Wesens. Im Folgenden möchte ich deshalb die Begriffe "Spiel" und "Spieltrieb" genauer betrachten und die in den Briefen "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" so bedeutende Verbindung zwischen "Spiel" und "Schein" darstellen. Schließlich werde ich noch auf die Aktualität von Schillers Theorie der erzieherischen Wirkung des Spiels für die heutige Zeit eingehen.
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