Entwicklungen und Probleme der kolonialen afrikanischen Staatsbildung Ghana eine Erfolgsstory?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
145 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640158508
Der britische Kolonialpolitiker Lord Lugard sprach bereits 1922 in seinem Werk The Dual Mandate in British West Africa von einer doppelten Verantwortung des Empire gegenüber den zu kolonialisierenden Ländern.
"Einerseits hätten die europäischen Kolonialmächte die Verpflichtung, die natürlichen Reichtümer Afrikas zum Nutzen Europas und der ganzen Menschheit zu entwickeln, auf der anderen Seite obliege ihnen auch die Verpflichtung, für den materiellen und kulturellen Fortschritt der einheimischen Bevölkerung Sorge zu tragen."
Betrachtet man jedoch die reale koloniale Vergangenheit, so lässt sich nicht leugnen, dass ein solcherart propagandiertes Mandat niemals angenommen wurde. Der Ausverkauf von Menschenleben durch den Sklavenhandel sowie die beispiellose Ausbeutung von Natur- und Bodenschätzen zerstörten nicht nur die in Besitz genommenen Gebiete nachhaltig. Durch die Entmündigung änderte sich das Bewusstsein und die Selbstwahrnehmung der versklavten Völker. Anders jedoch als im kolonialspanischen Raum, in dem sich aus verschiedenen ethnischen Elementen kombinierte Mischgesellschaften herausbildeten, welche sich auch in der nachkolonialen Zeit überlebensfähig zeigten, blieb eine solche Entwicklung in den Kolonien West- und Südafrikas aus .
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