Internationale (Arbeits-) Migration - Analyse der Möglichkeiten staatlicher Steuerung auf den Philippinen und in Spanien
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
89 (Printausgabe)
Dateigröße
561 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640102983
Für das Fallbeispiel der Philippinen ließ sich feststellen, dass der rapide Anstieg von temporären Arbeitsmigranten zusammenfällt mit einer zunehmenden Deregulierung der staatlichen Steuerungsfunktion. Zwar gehören die Philippinen zu den ersten Auswanderungsländern, in denen der Staat aufgrund der hohen Deviseneinnahmen durch remittances Migration gezielt unterstützt hat, jedoch vor allem seit den 90er Jahren ist die Betreuung von Migranten weitestgehend privatisiert worden, sodass der Staat vor allem eine Kontrollfunktion über Migrationsagenturen wahrnimmt. Der Einfluss bleibt jedoch auf das Inland beschränkt, da sich Arbeitsmärkte zwar globalisieren, Arbeitnehmerrechte jedoch weiterhin national bestimmt werden.
Das Fallbeispiel Spanien konnte zeigen, dass in Einwanderungsländern der Staat zunehmend Einfluss auf Migrationsbewegungen nimmt. Gerade sicherheits- und wirtschaftspolitische Interessen veranlassten Spanien dazu, bilaterale Verhandlungen mit afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern aufzunehmen. Im Gegensatz zu den zentraleuropäischen Staaten wird Einwanderung nicht grundsätzlich als ein Problem wahrgenommen, sondern auch als notwendiges Element einer global konkurrenzfähigen Wirtschaft. Daraus ergibt sich, dass Spanien in jüngster Zeit über Migrationsabkommen gezielt internationale Politik betrieben hat und administrativ-logistischen Voraussetzungen für temporäre Arbeitsmigration immer weiter ausbaut.
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