Produktbild: Faszination Meeresforschung

Faszination Meeresforschung Ein ökologisches Lesebuch

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

73297

Erscheinungsdatum

19.12.2016

Herausgeber

Gotthilf Hempel + weitere

Verlag

Springer

Seitenzahl

577 (Printausgabe)

Dateigröße

31837 KB

Auflage

2. Auflage 2017

Sprache

Deutsch

EAN

9783662497142

Beschreibung

Rezension

“... Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine virtuelle Reise um den halben Erdball, nur diesmal unter Wasser. ... überall ist die Forschung präsent und zeigt die große Formenvielfalt des Lebensraumes im freien Wasser als dem größten »Biovolumen« auf der Erde ...” (Eva Opitz, in: Freiburger Universitätsblätter, September 2017)

“... steht jeder Artikel auch für sich, so dass man an fast beliebiger Stelle in das Buch einsteigen kann.Alle Beiträge sind ansprechend illustriert und geben dem interessierten Leser am Ende Tipps für Informationen im Internet sowie für weiterführende Literatur ...” (Dr. Doris Fischer-Henningsen, in: Treffpunkt Buch plus, 2017)

“... Für interessierte Laien hingegen stellt das Buch genau die richtige Mischung aus detaillierten Informationen und dem großen Überblick dar. ... Für jeden, der sich für den größten und am wenigsten erforschten Lebensraum unserer Erde interessiert, ist „Faszination Meeresforschung“ genau das Richtige. Und jungen Menschen, die das Studium der Meeresbiologie anstreben, kann man es ganz besonders ans Herz zu legen, da es perfekt zusammenfasst, was sie im Studium erwartet.” (Peter Diehl, in: Mitteilungen der POLLICHIA, Jg. 98, 2017)


“… Zu erstaunlich vielen Themen findet der interessierte Leser tiefgründige Beiträge, die auch für Laien verständlich geschrieben sind. Vermutlich wird das Angebot sogar den Wissensdurst vieler Meeresaquarianer übersteigen, aber zahlreiche Kapitel helfen, die mannigfaltige Unterwasserwelt besser zu durchschauen.” (Werner Fiedler, in: Aquaristik Fachmagazin, Jg. 49, Heft 256, August-September 2017)
“… Das vorliegende Buch gibt einen wahrlich faszinierenden Einblick in die vielen Facetten eines geradezu unendlichen Lebensraumes. Für Lehrende, Studierende und Laien ist das Buch eine immense Fundgrube an Wissen, das man in solch kompakter und wie im Titel versprochen lesbarer Form nicht wieder findet.” (Prof Dr. Helmut Schuhmacher, in: Naturwissenschaftliche Rundschau, Jg. 70, Heft 828, Juni 2017)
“... Allen, die sich für Meere und Ozeane interessieren, ist dieses Buch zu empfehlen- und allen, die meinen, andere für eine Beschäftigung mit Meeren und Ozeanen “erwärmen” zu wollen, ist anzuraten, dieses Buch bei nächster Gelegenheit auf deren Geschenktisch zu legen. ... Dieses Werk taugt gleichermaßen zum lehrreichen Schmökern wie zum schnellen informativen Nachschlagen; insofern ist die Empfehlung "für alle" mehr als gerechtfertigt ...” (Waterkant, Jg. 32, Heft 2, Juni 2017)

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

73297

Erscheinungsdatum

19.12.2016

Herausgeber

Verlag

Springer

Seitenzahl

577 (Printausgabe)

Dateigröße

31837 KB

Auflage

2. Auflage 2017

Sprache

Deutsch

EAN

9783662497142

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Tolles Buch, hochinteressant!

S.A.W am 19.11.2018

Bewertungsnummer: 1148103

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Meeresforschung hat in den letzten 20 Jahren rapide Fortschritte gemacht und sich weltweit so vernetzt, dass das pelagiale Ökosystem weitgehend verstanden wird und die Kenntnisse politische Auswirkungen bezüglich Treibhaus-effekt haben. Das Meerwasser ist geschichtet: Am Boden fließt antarktisches Tiefenwasser nach Norden (0Grad), darüber antarktisches, sauerstoffreiches Wasser nach Süden. Die Corioliskraft bewirkt Nordost-bzw Südostströmungen, die in den Subtropen auch von den Passatwinden angetrieben werden. Wind- und Strömungsdruck bewirkt Hebungen des Meeresspiegels. Das Phytoplankton hat 3 Gigatonnen CO2 im Vergleich zu 650 Gigatonnen der Landpflanzen. Es setzt aber genauso viel um (108Gt), arbeitet also wesentlich schneller. Das Plankton wird von Ruderfußkrebsen und Leuchtgarnelen gefressen. Im Ozean sind 8000 Gt C gelöst, es ist also immer genug C für das Plankton vorhanden. Der Ozean ist der größte CO2-Speicher und bestimmt damit den CO2-Gehalt der Atmosphäre. Kalkschalen können im Oberflächenwasser leichter gebildet werden als im Tiefenwasser. Viele Tiefseeorganismen kommen in der Nacht an die Oberfläche, da sie dann vor Räubern geschützt sind. Das Pelagial gliedert sich in Epipelagial (bis 200m), Mesopelagial (bis 1000m), Tiefsee (bis 5000m) und Abyss (über 5000m). Das Benthal ist die Bodenzone, dort leben die Tiere von den absinkenden organischen Resten. Die Schichten werden überwunden von Lebewesen, die an eine bestimmte Schattenstufe gewöhnt sind und je nach Licht zirkadian aufwärts und abwärts wandern. Bodenlebewesen durchwühlen den Schlamm dadurch verteilen sich die Nährstoffe auf mehrere 100m. Im Südpolarmeer erfolgt die Primärproduktion im kurzen Sommer. An den Kontinentalhängen sinken die Abfälle in die Tiefe. Da dies nur über kurze Zeit geschieht, können die Tiefseelebewesen ihren Stoffwechsel rauf und runterfahren. Sie werden von Anglerfischen und Oktopussen gejagt. Humboldt-Strom und Benguela-Strom haben eine nährstoffreiche Auftrieb-Strömung. In Peru werden die Sardellen von den Vögeln gefressen (Albatros, Pelikane), in Südwestafrika von großen Fischen, in der Antarktis ernähren sich Robben und Pinguine davon. Die Auftriebsgebiete produzieren 20% der Primärproduktion, obwohl sie nur 0,2% der Meere ausmachen. Bis 1954 lebte Peru vom Guanoexport, erst danach gab es eine Sardellenindustrie, die zu einem Rückgang der Vogelpopulation führte. Sardinen und Sardellen werden zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet. Den Auftrieb vor Peru gibt es erst seit 10.000 Jahren, er nimmt seit 4000 Jahren zu, weil das Land sich schneller erwärmt als das Meer. Der durch den Klimawandel verstärkte Auftrieb wirkt der Erderwärmung entgegen. Der El Nino führt in manchen Jahren zu warmem Oberflächenwasser vor Peru, die Nahrungskette reißt dann ab, wärmeliebende Tiere breiten sich aus. In Peru kommt es dann zu Starkregen, in Südostasien zu Trockenheit, die Auswirkung auf Europa ist nicht signifikant. Plankton lässt sich von der Strömung treiben (Kleinkrebse, Medusen, Pfeilwürmer, Salpen) das Nekton schwimmt aktiv bis 1000km weit (Kalmare, Robben, Fische, Wale). Es gibt 1000 Arten von Tintenfischen, besonders schnell sind Kalmare, die 80kh/h erreichen und auf der Flucht 100m auf der Oberfläche gleiten können. Die Tintenfischfischerei nimmt zu, während die Fischfischerei stagniert. Meeresschildkröten gibt es seit 100 Mio J, sie tauchen 1000m tief, bis zu 1h lang und werden 100 J alt. Tolles Buch, hochinteressant Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

Tolles Buch, hochinteressant!

S.A.W am 19.11.2018
Bewertungsnummer: 1148103
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Meeresforschung hat in den letzten 20 Jahren rapide Fortschritte gemacht und sich weltweit so vernetzt, dass das pelagiale Ökosystem weitgehend verstanden wird und die Kenntnisse politische Auswirkungen bezüglich Treibhaus-effekt haben. Das Meerwasser ist geschichtet: Am Boden fließt antarktisches Tiefenwasser nach Norden (0Grad), darüber antarktisches, sauerstoffreiches Wasser nach Süden. Die Corioliskraft bewirkt Nordost-bzw Südostströmungen, die in den Subtropen auch von den Passatwinden angetrieben werden. Wind- und Strömungsdruck bewirkt Hebungen des Meeresspiegels. Das Phytoplankton hat 3 Gigatonnen CO2 im Vergleich zu 650 Gigatonnen der Landpflanzen. Es setzt aber genauso viel um (108Gt), arbeitet also wesentlich schneller. Das Plankton wird von Ruderfußkrebsen und Leuchtgarnelen gefressen. Im Ozean sind 8000 Gt C gelöst, es ist also immer genug C für das Plankton vorhanden. Der Ozean ist der größte CO2-Speicher und bestimmt damit den CO2-Gehalt der Atmosphäre. Kalkschalen können im Oberflächenwasser leichter gebildet werden als im Tiefenwasser. Viele Tiefseeorganismen kommen in der Nacht an die Oberfläche, da sie dann vor Räubern geschützt sind. Das Pelagial gliedert sich in Epipelagial (bis 200m), Mesopelagial (bis 1000m), Tiefsee (bis 5000m) und Abyss (über 5000m). Das Benthal ist die Bodenzone, dort leben die Tiere von den absinkenden organischen Resten. Die Schichten werden überwunden von Lebewesen, die an eine bestimmte Schattenstufe gewöhnt sind und je nach Licht zirkadian aufwärts und abwärts wandern. Bodenlebewesen durchwühlen den Schlamm dadurch verteilen sich die Nährstoffe auf mehrere 100m. Im Südpolarmeer erfolgt die Primärproduktion im kurzen Sommer. An den Kontinentalhängen sinken die Abfälle in die Tiefe. Da dies nur über kurze Zeit geschieht, können die Tiefseelebewesen ihren Stoffwechsel rauf und runterfahren. Sie werden von Anglerfischen und Oktopussen gejagt. Humboldt-Strom und Benguela-Strom haben eine nährstoffreiche Auftrieb-Strömung. In Peru werden die Sardellen von den Vögeln gefressen (Albatros, Pelikane), in Südwestafrika von großen Fischen, in der Antarktis ernähren sich Robben und Pinguine davon. Die Auftriebsgebiete produzieren 20% der Primärproduktion, obwohl sie nur 0,2% der Meere ausmachen. Bis 1954 lebte Peru vom Guanoexport, erst danach gab es eine Sardellenindustrie, die zu einem Rückgang der Vogelpopulation führte. Sardinen und Sardellen werden zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet. Den Auftrieb vor Peru gibt es erst seit 10.000 Jahren, er nimmt seit 4000 Jahren zu, weil das Land sich schneller erwärmt als das Meer. Der durch den Klimawandel verstärkte Auftrieb wirkt der Erderwärmung entgegen. Der El Nino führt in manchen Jahren zu warmem Oberflächenwasser vor Peru, die Nahrungskette reißt dann ab, wärmeliebende Tiere breiten sich aus. In Peru kommt es dann zu Starkregen, in Südostasien zu Trockenheit, die Auswirkung auf Europa ist nicht signifikant. Plankton lässt sich von der Strömung treiben (Kleinkrebse, Medusen, Pfeilwürmer, Salpen) das Nekton schwimmt aktiv bis 1000km weit (Kalmare, Robben, Fische, Wale). Es gibt 1000 Arten von Tintenfischen, besonders schnell sind Kalmare, die 80kh/h erreichen und auf der Flucht 100m auf der Oberfläche gleiten können. Die Tintenfischfischerei nimmt zu, während die Fischfischerei stagniert. Meeresschildkröten gibt es seit 100 Mio J, sie tauchen 1000m tief, bis zu 1h lang und werden 100 J alt. Tolles Buch, hochinteressant Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

Kundinnen und Kunden meinen

Faszination Meeresforschung

0 Bewertungen filtern

  • Produktbild: Faszination Meeresforschung