Jean Piaget: Das moralische Urteil beim Kinde
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
8 (Printausgabe)
Dateigröße
122 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638397582
1925 wurde Piaget an den Lehrstuhl für Philosophie in Neuenburg gerufen, wo er auch Psychologie und Soziologie unterrichtete. 1932 wurde er zum Direktor des Rousseau-Instituts berufen und 1940 wurde er Direktor des psychologischen Laboratoriums der Universität Genf. 1955 gründete er die interdisziplinäre Forschungsstätte Centre International d'Epistémologie Génétique (Zentrum für genetische Erkenntnistheorie), die er bis zu seinem Tod leitete.
Piaget wird gerne als "interdisziplinärer Grenzgänger" bezeichnet, da sein Lebenswerk Wurzeln sowohl in den Naturwissenschaften wie z.B. der Biologie als auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften wie der Philosophie und der Psychologie hat. Mit seinen Arbeiten in genetischer Psychologie und Erkenntnistheorie wollte Piaget eine Antwort auf die Grundfrage nach dem Aufbau der Erkenntnis geben. Seine Forschungsarbeiten um die Logik des Kindes haben deutlich werden lassen, dass diese sich progressiv nach eigenen Gesetzen aufbaut und dass sie sich dann im Laufe des Lebens, charakteristischen Etappen folgend bis zum Erwachsenenstadium hin weiterentwickelt. Der wesentlichste erkenntnistheoretische Beitrag Piagets war, nachgewiesen zu haben, dass das Kind spezifische, wissenschaftliche Denkformen entwickelt, die sich von denen des Erwachsenen gänzlich unterscheiden Das Werk Piagets hat eine weltweite Verbreitung erfahren und ist mit zahlreichen Preisen geehrt worden.
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