Woodrow Wilson (1858 -1924). Evolution statt Revolution Religiöse Moral, Liberalismus, idealistischer Internationalismus, Sachzwänge und Realpolitik
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
39 (Printausgabe)
Dateigröße
198 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640329557
Heute mutet das Bild Amerikas als (vorerst) einzige Supermacht auf Erden als nahezu Gottgegeben an und das amerikanische Engagement in aller Welt schafft Bewunderer und Neider, schafft Freunde, aber auch erbitterte Gegner. Nun war der Weg, welcher dieses Land bis zu diesem Punkt gebracht hat, weniger das Produkt einer wohl geplanten und stringent betriebenen Außenpolitik. Vielmehr waren und sind die USA wie so viele Nationen auch Opfer beziehungsweise Nutznießer der äußeren Umstände ihrer Zeit.
Vor Beginn des Ersten Weltkrieges zumindest bereits eine wirtschaftliche Weltmacht, so erstand Amerika mit dem militärischen Eingreifen im kriegsgeschüttelten Europa auch als politische Weltmacht aus dem Urkonflikt des 20. Jahrhunderts.
Wilsons Beitrag dazu bestand nicht nur in der Tatsache, dass er aus seinem Land eine kriegswillige, kriegsbereite und vor allem kriegführende Nation machte. Vielmehr suchte er dem Bösen in Europa schon frühzeitig ein diplomatisches Ende zu bereiten und war die treibende politische Kraft hinter den Waffenstillstands- und späteren Friedensverhandlungen zwischen den Europäischen Mächten. Der Traum dieses Mannes, welcher sich stets bemühte, auf dem Pfad christlicher Tugenden zu wandeln, erfüllte sich mithin nicht. Dieser Traum eines Völkerbundes, einer "Community of Power", welche die "Balance of Power" ersetzen sollte, scheiterte letztlich an den Machinteressen der europäischen Staaten und am innenpolitischen Widerstand im eigenen Land.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit zwei Fragestellungen. Zum einen soll dargelegt werden, durch welche Umstände die USA schließlich dazu bewogen wurden, in den vorerst rein europäischen Krieg einzugreifen. Und zum anderen werden die Bemühungen Wilsons aufgezeigt, diesen Krieg auf dem Verhandlungswege nicht nur zu beenden, sondern den Frieden auch dauerhaft zu sichern. Das geeignete Werkzeug des "Peace Keeping", und Herzstück des Friedensplanes Wilsons sollte der bereits erwähnte Völkerbund werden, in ihm vertreten die Mächte der Welt, welche ihre Konflikte künftig im Einvernehmen auf dem Verhandlungswege lösen sollten.
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