Mechanismen zur Entstehung einer kollektiven Identität in Ostdeutschland
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
1031 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638569361
Ungefähr fünfzehn Jahre nach diesem historischen Ereignis gibt es immer noch die Begriffe Westdeutschland und Ostdeutschland und jeder Bürger assoziiert sofort bestimmte Problemlagen oder Vorurteile mit einem der Begriffe.
Im Folgenden soll vornehmlich die Situation der Ostdeutschen genauer betrachtet werden. Das Regime der DDR legte großen Wert auf die Identifikation der Bürger mit dem Staat, sowie den staatstragenden Prinzipien. Diese Identitätsbildung wurde durch den Wettlauf der Systeme zwischen Ost und West zusätzlich durch das Regime der DDR stark forciert, bis schließlich dennoch die niedrige subjektive
Identifikation mit dem Staat zu Instabilität führte. Nach der Vereinigung vollzog sich formal eine politische und wirtschaftliche Integration zu Westdeutschland. Die DDR wurde als Unterdrückungsregime gebrandmarkt und somit jeder Aspekt, der an den Staat erinnert, offiziell ausgelöscht. Somit bestand die Notwendigkeit der Integration in ein westliches Gesellschaftsmodell und dem damit verbundenen Austausch der Institutionen. Nach dem Verlauf der friedlichen Revolution kann davon ausgegangen werden, dass dem Westen, sowie dessen gesellschaftlicher Ordnung, zunächst optimistisch begegnet wurde. Die Erfahrung bis heute zeigt, dass auf beiden Seiten, Ost wie West, einige Erwartungen gedämpft werden mussten. Der gesellschaftliche Umstrukturierungsprozess bot beiden Seiten einige Überraschungen. Der Westen musste mit dem Solidarbeitrag finanzielle Starthilfe leisten, die zunehmend von eigenen finanziellen Problemen flankiert wurde. Nach ausbleibender langfristiger Prosperität im Osten stellten sich erste Frustrationen auf beiden Seiten ein. Eine Wiedervereinigung zu einem Staat ist formell seit langem vollzogen, dennoch stellt sich die Frage, inwiefern insbesondere die Bürger in den fünf neuen Bundesländern eine gesamtdeutsche Identität entwickelt haben. Es soll am konkreten Fall West- und Ostdeutschlands schematisch dargestellt werden, wie eine kollektive Identitätsbildung erfolgen kann.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice