Die Behandlung der Sklavenfrage. Von der Northwest Ordninace 1787 zum Kansas-Nabraska Act 1854
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.02.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668641495
Auf ganz andere Bedingungen hingegen stießen die ersten Siedler weiter im Norden: Im Jahr 1620 ließen sich Puritaner im heutigen Neuengland nieder und das Land, welches sie vorfanden, war karg und die Landwirtschaft brachte hier nur mäßige Erträge ein. Während im Süden die Landwirtschaft, ab 1793 vor allem der Baumwollanbau und -export, florierte und schon bald ein Großteil der körperlichen Arbeit von Sklaven verrichtet wurde, gab es im primär auf Industrie ausgerichteten Norden nur sehr wenige Sklaven. Die Nordstaaten vertraten die Ansicht, dass die Sklaverei abgeschafft werden muss und ließen diese deshalb per Gesetz zwischen 1776 und 1804 sukzessive verbieten, die Südstaaten wiederum hielten weiter an ihrer Sklavenhaltergesellschaft fest. Um das politische Gleichgewicht im gerade erst als unabhängig erklärten Amerika nicht in Gefahr zu bringen, versuchte man mit gesetzlichen Regelungen, den Interessen beider Lager, die der Sklavengegner und die der Sklavenbefürworter, gerecht zu werden.
Diese Hausarbeit wird auf die wichtigsten dieser gesetzlichen Regelungen genauer eingehen und untersuchen, inwiefern diese Gesetze zur weiteren Spaltung der Nord und Südstaaten beigetragen haben und somit letztendlich auch mit zum Bürgerkrieg geführt haben. Als erstes wird die Northwest Ordinance von 1787 untersucht, welche die Organisation eines jeden neuen Staates im Nordwest-Territorium regeln sollte. Der 33 Jahre später erlassene Missouri Compromise sollte die Aufnahme weiterer Staaten aus dem Louisiana Territorium in die Union regeln.
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