Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Vermischung von PR und Journalismus?
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Sprache:Deutsch
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.07.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
198 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640667338
Der Journalismus gilt weitläufig als neutral und enthüllend. Er recherchiert und deckt auf, was dem Bürger und Verbraucher oft verborgen bleibt- eventuell auch verborgen bleiben sollte.
Gerade deshalb sind investigative Sendungen und Beiträge in Zeitungen, so erfolgreich und ziehen großes Interesse auf sich.
Da Unternehmen, Parteien und Verbände stets darauf bedacht sind, ihre Interessen und ihr Handeln ins rechte Licht zu rücken und es als das non plus ultra zu präsentieren, nehmen sie diese Aufgabe lieber selbst in die Hand. Nicht eigenmächtig zu bestimmen, was das Publikum über sie erfährt, sondern eine unabhängige Zeitung oder Fernsehsendung darüber berichten zu lassen, scheint zu riskant. Angesichts des Berufsethos der Journalisten, eine unabhängige, neutrale und sorgfältig recherchierte Arbeit abzuliefern, scheint diese Angst der Unternehmen berechtigt, denn nicht immer stimmt das, was einem präsentiert wird mit der Wirklichkeit überein. Da eine freie Presse selten Loblieder auf Unternehmen, Politik und Verbände singt, nehmen diese das Heft häufig selbst in die Hand und beauftragen Spezialisten ihre Unternehmensphilosophie ins gewünschte Licht zu rücken- diese Spezialisten entspringen der Riege der Public Relations (im Folgenden auch PR abgekürzt).
Weil jedoch viele Leser einen Artikel für seriöser und glaubwürdiger halten als eine Werbebeilage, versucht die PR ihre Erzeugnisse immer häufiger gezielt als recherchierte Artikel in Zeitungen unter zu bringen. Hierfür bekleidet sie in Zeiten der Medienkrise, die von finanziellen und personellen Engpässen in Redaktionen geprägt ist, die Rolle des perfiden Zulieferers der benötigten Informationen. Das Wissen über die Not im redaktionellen Alltag lässt die geschönten Artikel schneller in Zeitungen gelangen, in denen sie dann für den Leser als normaler Bericht erscheinen. Die Gefahr des Glaubwürdigkeitsverlustes der Zeitungen spielt hier...
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