Propädeutische Logik Logisch-sprachphilosophische Begriffe
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
163 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640579228
Bedeutung" (1891) dar, wie Frege zu seiner These "Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes" gelangt und was mit dieser These gemeint ist.
2. Frage: Erläutern Sie a) die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Aussagen und stellen Sie b) W.v.O. Quines Kritik dieser Unterscheidung (in dem Text
"Two Dogmas of Empiricism" von 1951) in ihren wesentlichen
Argumentationsschritten dar.
3. Frage: Erläutern Sie den Unterschied zwischen analytisch wahren und logisch wahren Aussagen.
1. Stellen Sie mit Bezug auf G. Freges Text "Über Sinn und Bedeutung" (1891) dar, wie Frege zu seiner These "Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes" gelangt und was mit dieser These gemeint ist.
In "Über Sinn und Bedeutung" setzt G. Frege die Termini Bedeutung, Sinn, Vorstellung, Wahrheitswert und Gedanke in Beziehung zueinander. Hierbei muss man beachten, dass er die Wörter Sinn und Bedeutung abweichend von alltagssprachlichem Gebrauch verwendet. Mit ,Bedeutung' meint Frege die Referenz eines Ausdrucks. Das was er ,Sinn' nennt, kommt dem nahe, was man für gewöhnlich als Bedeutung bezeichnet. Man könnte als Gleichung (1) aufstellen:
Sinn : Bedeutung = Bedeutung : Bezeichnung
(nach Frege) (heute übliche Terminologie)
Frege versteht also das Wort ,Bedeutung' mehr im etymologischen Sinn und verwendet es als 'hindeuten auf einen Gegenstand'; somit entspricht es der heutigen Verwendung von ,Bezeichnung'.
Um die Gedankengänge zu Freges These ,Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes' darzustellen, werden hier die wichtigsten seiner Schritte noch einmal aufgestellt. Sein erster Schritt besteht darin, überhaupt nachzuweisen, dass Sätze einen Sinn haben
müssen. Schon Aristoteles hat in "De Interpretatione" bei der Definition des Satzes angegeben, "Jeder Satz hat einen Sinn [semantikós] [...]" (2). Frege beginnt seinen Text mit der Frage der Identität (Gleichheit) von Sätzen, er versucht zu beantworten ob diese Identität eine Beziehung ist und zwischen was diese Beziehung besteht. Er führt die beiden Sätze a = a und a = b auf, wobei sich im zweiten Satz eine Erweiterung unserer Erkenntnis findet. Zwischen diesen Zeichen (Eigennamen, Gegenstände) wird eine Beziehung behauptet, welche nur besteht, insofern diese Zeichen etwas bezeichnen.
__________________________________________________________________
(1) Gleichung aus Brekle:1972, 63.
(2) Zitiert nach: Tugendhat/ Wolf: 2004, 23.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice