Sind "neue Kriege" wirklich neu?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
1552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638571128
Wer zu Beginn der neunziger Jahre glaubte, der Wegfall der Systemkonfrontation würde den Beginn eines neuen, friedlicheren Zeitalters markieren, sah sich getäuscht. Die Zeit nach dem Kalten Krieg war geprägt vom Zerfall der ehemals kommunistischen Vielvölkerstaaten, dem Völkermord in Ruanda oder auch den blutigen Bürgerkriegen in Sri Lanka, Kongo und Angola. Alle diese Kriege haben oder hatten eines gemeinsam, sie finden zwischen bewaffneten Gruppierungen innerhalb eines Staatsgebietes statt. Für diese Art von Konflikten hat Mary Kaldor den Begriff der "neuen Kriege" geprägt um sie einerseits von den Konflikten während der Zeit des Kalten Krieges, welche zumeist Ausdruck des Systemkonflikts zwischen den beiden Blöcken waren, andererseits von den klassischen zwischenstaatlichen Kriegen abzugrenzen. Was aber zeichnet nun diese "neuen Kriege" aus? In der vorliegenden Arbeit soll die Frage behandelt werden, ob diese "neuen Kriege" wirklich neu sind oder, um mit Clausewitz zu sprechen, ob das "Chamäleon Krieg" nur seine Farbe geändert hat, oder tatsächlich ein neues Tier geworden ist.
Grundlage der Ausführungen über die "neuen Kriege" bilden größtenteils die Darstellungen Herfried Münklers, welcher sich in verschiedensten Publikationen umfassend mit der Thematik befasst. Daneben werden auch andere Autoren wie Kaldor, van Crefeld oder von Trotha ergänzend herangezogen.
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