Das Dogma der "Reinen Kunst" Über Clement Greenbergs "Avant-garde and Kitsch"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.10.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
123 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640714872
In dem Essay beschreibt Greenberg die Avantgarde als ,Retter' der Kunst vor der allgemeinen Kitsch- und Konsumbewegung: Während Kitsch nur äußere Wirkungen von Kunst nachahme und diesen Effekt zu optimieren versuche, ginge es dem modernen - avantgardistischen - Künstler um die Kunst selbst, ihre Medien und gestalterischen Mittel.
Aus diesem Argument heraus erklärt sich auch Greenbergs Vorliebe für den Abstrakten Expressionismus, für Maler wie Klee, Picasso, Matisse, Cezanne oder Kandinsky, die seiner Meinung nach für eine "reine" Kunst eintraten.
Die Diskussion um die Auswirkungen der Kitsch- und Massenkultur war im Übrigen im Amerika der 30er Jahre allgegenwärtig: Neben Greenberg zählten Adorno und Broch zu den populärsten Kritikern dieser Zeit. Alle drei sahen im aufkommenden Kapitalismus die ,Ursache allen Übels'.
Auf "Avant-Garde and Kitsch" folgten etliche weitere Aufsätze, in denen der Kritiker gleichermaßen seine eigenen Kriterien zur Bewertung von Kunst herausarbeitete. Von einigen wird im Laufe dieser Arbeit noch die Rede sein. Greenbergs Theorien beeinflussten auch einige bekannte Kritiker der jüngeren Generation, unter ihnen Michael Fried und Rosalind
Krauss.
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