Imagination und Legitimation des Imperiums. Evrazijstvo und "Neoeurasismus" als antiwestliche Abgrenzungsideologien mit westlichen Wurzeln
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
554 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668617117
Offensichtlich diente der ,eurasische Gedanke' zu verschiedenen Zeiten der Konstruktion von Gruppenidentität. Welche Motive verfolgten die ,Eurasier'? Was war der klassische Eurasismus, wie ist er entstanden? Da es sich um eine heterogene Strömung handelt, werden zumeist Gedanken untersucht, die im Großen und Ganzen Konsens waren. Welche Entwicklungen hat der Eurasismus durchlaufen, was verbindet beziehungsweise unterscheidet ihn vom kontemporären ,Neoeurasismus'? In dieser Arbeit sollen wesentliche Komponenten untersucht werden, aus denen sich die diversen Theoriegebäude zusammensetzten, die unter diesem Etikett firmierten.
Die These ist, dass sowohl der klassische evrazijstvo als auch der ,Neoeurasismus' versuchen, Russland von Westeuropa abzugrenzen und gleichzeitig eine eigene imperiale Politik zu legitimieren. Paradoxerweise basieren die antiwestlichen Theoriegebäude auf westlichen Denkrichtungen und wären ohne sie gänzlich undenkbar. Gerade in jüngerer Zeit vermischen sich zunehmend eurasische mit geopolitischen Argumentationen, etwa im Modell einer multipolaren Welt. Es wird zu zeigen sein, wie sich dieses Konzept entwickelte und welche Ziele seine Vertreter verfolgten.
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