"Arisierung" im Nationalsozialismus. Die antisemitische NS-Gesetzgebung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668623460
Damit war die tatsächliche Materie lange Zeit nur sehr reduziert im Fokus von Forschung und Öffentlichkeit präsent und schien relativ ,uninteressant' und verhältnismäßig 'harmlos' im Vergleich zu den gewaltigen Vorwürfen des Rassen- und Völkermords durch die Nationalsozialisten mit dem Holocaust und den Kriegsverbrechen des dritten Reiches, dessen schweres Erbe die junge Republik schon früh zu tragen hatte.
Generell schien sich in der Anfangszeit kaum jemand ein genaues Bild über die gewaltigen Dimensionen, die formidablen und infinit organisierten Verbände, die unterschiedlichen Ausprägungen von Tätern und Beteiligten an der "Arisierungspolitk" des NS-Regimes - und nicht zu vergessen des Ertrags und geraubten Besitzes - machen zu können.
Erst durch die Wiedervereinigung wurde mit dem neuen Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen - welches als partielles Bundesrecht im Einigungsvertrag übernommen worden war - eine erste Grundlage geschaffen, den kontroversen Diskurs von Schuld, Raubgut, Entschädigungszahlungen und Restitutionen auf ein würdiges Niveau zu bringen. Damit wurde diese schwerwiegende Problematik endlich zu einem nachhaltigen Teilaspekt der Geschichtsforschung des 20. und 21. Jahrhunderts, der bis heute öffentliche Debatten und Diskussionen aufrechterhält.
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