Hyperinflation in der Weimarer Republik Ursachen und Gründe für den Wertverfall
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.04.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1071 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640298402
Doch zur Zeit der Weimarer Republik war das Thema Inflation bittere Realität. Die Preise für Waren des alltäglichen Lebens stiegen damals immer weiter und schneller an. Am Höhepunkt der Hyperinflation im Jahr 1923 wurden die Preise sogar mehrmals täglich der steigenden Inflation angepasst. Durch ein sehr knappes Warenangebot verteuerten sich die Waren ebenfalls. Auch verlor ein großer Teil des Mittelstandes sein gesamtes Vermögen, da dass Bankguthaben innerhalb weniger Monate nichts mehr wert war. Doch wie kam es überhaupt so weit und warum wurde von Seiten der Regierung nicht früher etwas unternommen, um die Inflation in den Griff zu bekommen?
Um die Hyperinflation von 1923 erklären zu können, muss man die Inflation als einen Prozess verstehen, der bereits direkt nach Ausbruch des Krieges im Jahr 1914 einsetzte. In diesen Jahren durchlief die Inflation verschiedene Phasen und hatte damit auch unterschiedlichste Auswirkungen für den Staat und das alltägliche Leben der Menschen.
Heutzutage ist es in der Forschung unumstritten, dass die Inflation ihren Anstoß im Jahr 1916 erhielt, als die Reichsausgaben die Einnahmen des Staates überschritten. Die letzten Jahre des Krieges kosteten das Reich sehr viel Geld. Da der Großteil durch Kredite finanziert wurde, stieg der Schuldenberg immer weiter an. Die Inflation breitete sich ebenfalls weiter aus. Doch warum wurde nach Kriegsende nichts von Seiten der Regierung unternommen?
Festzuhalten bleibt, dass die Inflation in den ersten Jahren nach dem Krieg wachstumsfördernd gewirkt hat. Um diesen Prozess nicht vorzeitig abzubrechen, könnte die Regierung damals wohlmöglich nichts gegen die Inflation unternommen haben.
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