Portugal und die Portugiesen in Groß-Zimbabwe 17./18. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.09.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
671 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640418060
Ziel der portugiesischen Expeditionen war es nicht, unbekannte Teile der Welt zu entdecken, sondern "neue Wege zu längst entdeckten Teilen der Welt zu finden. Der Weg war das Ziel. Vorweg muss betont werden, dass, auch gerade in Hinblick auf die Siedlungspolitik Portugals, die Erfassung eines komplexen und vielgestaltigen Beziehungsrahmens, wie es der wirtschaftliche Austausch darstellt, in einer Arbeit dieses Rahmens nur ausschnittsweise möglich ist. Es soll hier auf mögliche Strategien hingewiesen werden. An der Ostküste traf man auf mächtige Reiche, vor allem die Königreiche im damaligen GroßZimbabwe. Wie verhielten sich die Portugiesen, was war ihre Absicht und wie wurden sie von den dortigen Königreichen aufgenommen? Im Inneren Afrikas profitierte das Volk der Shona, welche auf dem Gebiet des heutigen Zimbabwes ansässig sind, von den zahlreichen Goldvorkommen und dem Tauschhandel mit fernen Kulturen. Zwischen den Stätten mit Goldvorkommen und den Hafenstandorten entwickelte sich aufgrund dieser günstigen Lage um 1100 n. Chr. das Großreich Zimbabwe. Den Untergang Great Zimbabwes, der wahrscheinlich durch Überbevölkerung, Überweidung und Wassermangel hervorgerufen wurde, datiert man auf das 16. Jahrhundert. Daraufhin schlossen sich die Shona- Gesellschaften zu staatsähnlichen Gebilden zusammen, wobei vor allem die Reichsgründung von Mwene Mutapa durch Nyatsimba Mutota zu nennen ist.
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