Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz. Süddeutsche Gregorianer im Kampf gegen Simonie und ihr Verständnis von auctoritas
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.03.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
495 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668658226
Ziel dieser Arbeit ist es, ausgehend von Bertholds Quelle zu zeigen, warum Simonie im Verlauf des Investiturstreits ein so großer Anstoßpunkt war. Da Bernold von Konstanz als einer der "wichtigsten Verbreiter des päpstlichen Reformprogramms in Deutschland" galt, wird anhand seiner Stellung zu Simonie näher herausgearbeitet werden, dass Simonie auf das Konzept von ,auctoritas' verweist - eines der zentralen Streitpunkte des Investiturstreits. Der Untersuchung dieser Frage liegt die These zugrunde, dass für die Charakterisierung eines Gregorianers sein Verständnis von auctoritas entscheidend sei und sie wird abschließend in die exemplarische Betrachtung des Kirchenrechts im 11. und 12. Jahrhundert eingebettet: wie argumentiert Bernold und welchen Beitrag leistet er damit zur Entwicklung des kanonischen Rechts?
Verschiedene jüngere Beiträge von Martin Brett, Robert Somerville und Bruce C. Brasington befassen sich mit der Thematik. Die langjährige Forschung von Ian S. Robinson legt Grundlagen, ebenso wie Oskar Greulichs Untersuchungen zu Bernold und Johanna Autenrieths Werk über die Domschule in Konstanz. Die Entwicklung des Kirchenrechts wird mithilfe weiterer verschiedener Beiträge näher betrachtet. Jahrhundertelang rätselte die Forschung über den Verfasser der beiden Versionen der Berthold - Chronik; da die Verfasserfrage inzwischen aber gelöst ist, wird im Folgenden nicht mehr darauf eingegangen.
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