Prekarisierung im Weiterbildungssektor und die Individualisierungsphänomene in Arbeits- und Organisationsgesellschaften
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
529 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668613492
Der größte Teil der dort Beschäftigten arbeitet als freie Honorarkräfte ohne Arbeitnehmerstatus mit allen Risiken und Kosten, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt. Lehrkräfte, die in Integrationskursen unterrichten, sind in besonderem Maße davon betroffen. Gemäß Dörre handelt es sich bei dieser Form um eine politisch-staatlich hergestellte Prekarität, die in Deutschland bereits eine lange Tradition besitzt.
In dieser Arbeit soll analysiert werden, wie prekäre Arbeit definiert wird und welche Auswirkungen sie auf die Lebensplanung der Individuen und der Qualität des Unterrichts hat. Die Untersuchung soll sich speziell auf die staatlich finanzierten Integrationskurse und der dort unterrichtenden Lehrkräfte beziehen, da diese aufgrund der strengen Bedingungen und Forderungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, nahezu als ein Vorzeigebeispiel für eine staatlich verordnete Prekarität dienen.
Um die Fragestellungen beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffsabgrenzung der unterschiedlichen Beschäftigungsarten erforderlich. Die Begriffe Gute Arbeit, Typische Arbeitsverhältnisse, Atypische Arbeitsverhältnisse, Scheinselbstständigkeit und Prekäre Arbeit, werden zunächst definiert und voneinander abgegrenzt. Dazu wird soziologische Literatur von Bourdieu, Beck, Castel, Kraemer und Dörre ausgewählt, aber auch fachübergreifende Literatur ist bedeutend, um das Thema der Arbeit angemessen bearbeiten zu können.
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