Frauenerwerbstätigkeit - Kinderbetreuungspolitik - Geschlechterverhältnis: Österreich und Dänemark im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
126 (Printausgabe)
Dateigröße
899 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640181513
Wohlfahrtsstaaten unterscheiden sich allerdings im Ausmaß, in dem sie die Verantwortung für die Betreuungsarbeit zwischen öffentlich und privat verteilen sowie im Ausmaß, in dem Frauen mit kleinen Kindern in den Arbeitsmarkt integriert sind.
Die vergleichende Wohlfahrtsstaatsanalyse verknüpft das Ausmaß der Frauenerwerbstätigkeit mit der Zuteilung der Verantwortung für die Wohlfahrtsproduktion zwischen Staat, Markt und Familie. Während die "Mainstream" - Wohlfahrtsstaatsforschung die Analyse bei der Einheit Familie belässt, kommt in der feministischen Wohlfahrtsstaatsforschung der Arbeitsteilung innerhalb der Familie eine zentrale Bedeutung zu. Ein wesentliches Element der Ausgestaltung der Arbeitsteilung im Wohlfahrtsdreieck Staat - Markt - Familie betrifft die Behandlung von Betreuungsarbeit. Die soziale Organisation der Kinderbetreuung bestimmt die Arbeitsteilung und das Abhängigkeitsverhältnis zwischen den Geschlechtern.
Problemstellung:
In dieser Arbeit werden die institutionellen Rahmenbedingungen der Kinderbetreuung sowie die Arbeitsmarktintegration von Frauen in den beiden Wohlfahrtsstaaten Österreich und Dänemark verglichen und deren Auswirkung auf das Geschlechterverhältnis analysiert.
These:
Der Wohlfahrtsstaat wird als geschlechterstrukturierende Institution angenommen. Es wird davon ausgegangen, dass die Ausgestaltung der sozial- und familienpolitischen Maßnahmen die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern strukturiert und somit Art und Umfang der Abhängigkeit zwischen den Geschlechtern beeinflusst. Die Ausgestaltung der sozial- und familienpolitischen Maßnahmen ist das Ergebnis einer konkreten Politik und variiert daher zwischen den Wohlfahrtsstaaten. Durch die spezifische Ausgestaltung wohlfahrtsstaatlicher Politik wird sowohl das Verhältnis der Frauen zum Wohlfahrtsstaat als auch das Verhältnis zwischen den Geschlechtern innerhalb der Familie mitbestimmt.
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