Der Schlafmohn (Papaver somniferum). Von der Nutzpflanze zum Medikament
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.03.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
1098 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668661349
Genutzt wurden die ölreichen Samen als Nahrungsquelle und die pharmakologisch aktiven Alkaloide des Milchsafts als Rauschmittel oder als Arznei. Das macht den Schlafmohn zu einer für den Menschen wichtigen Nutz- und Heilpflanze. Der Artname somniferum bedeutet übersetzt "schlafbringend" und weist auf die Anwendung der analgetisch (schmerzlindernd) und hypnotisch (schlaffördernd) wirksamen Alkaloide hin. Sie sind die Basis für viele wichtige (synthetische) Medikamente, vor allem in der Schmerztherapie.
Der Schlafmohn begleitet den Menschen als Kulturpflanze seit vielen hundert Jahren. Im Laufe der Geschichte ist die Kultivierung auf nahezu allen Kontinenten nachgewiesen. Schwerpunkt lag dabei im südöstlichen Europa (Griechenland und Italien), im nordöstlichen Afrika (Ägypten) und in Asien (Syrien, Türkei und China). Dabei wird der Mohn als Zierpflanze angebaut, seine Samen dienen als Nahrungsmittel und Öllieferant und die pharmakologisch wirksamen Alkaloide, vor allem das Morphin, wurden und werden für viele Menschen zum Segen oder zum Fluch. In der medizinischen Anwendung lindern Morphin und seine Derivate starke bis stärkste Schmerzen. Allerdings erzeugen Opium und Heroin eine starke Abhängigkeit. Ihr Missbrauch als Rauschgift führt oft bis zur Degeneration und bis zum Tod
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