Opernfehden und Opernreformen Ästhetische Kontroversen im Paris des 18. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
216 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640250943
Bei allen Streitigkeiten fallen Ähnlichkeiten auf; es existieren aber auch grundlegende Unterschiede.
Das Verhältnis der französischen zur italienischen Musik war immer Gegenstand der Diskussionen. Auch fand stets ein Rückbezug zu Lullys Operntradition statt, wobei vor allem die von ihm und Quinault begründete Gattung der tragédie lyrique im Zentrum stand. Ebenfalls ähnlich war die Rolle der Medien; Streitschriften und polemisierende Artikel in den Journalen und Periodika der jeweiligen Zeit waren die Grundlage der mal mehr, mal weniger sachlich-konstruktiven Debatten.
Grundsätzlich oder teilweise unterschiedlich erscheinen hingegen die Anlässe und Beweggründe der einzelnen Auseinandersetzungen.
Die Beschäftigung mit den Schriften, die im Umfeld der hier dargestellten Auseinandersetzungen verfasst und entweder als Artikel in damals populären Zeitschriften oder als eigenständige Abhandlungen veröffentlicht wurden, erlaubt einen umfassenden und lebensnahen Einblick in die historische Entwicklung des Musiktheaters im Europa des 18. Jahrhunderts. In der Überlieferung dieser Ideen und Gedanken durch das fortgeschrittene Musikschrifttum jener Zeit besteht aus heutiger Sicht die große Bedeutung für die Musikwissenschaft.
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