Der Begriff Selbstbewusstsein bei F. W. J. Schelling und Michael Pauen
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
2317 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640507832
menschlichen Selbstverständnisses. Umgangssprachlich wird der Begriff
Selbstbewusstsein zur Beschreibung einer Person verwendet, die ein besonders sicheres
und couragiertes Auftreten beweist.
Im philosophischen Sinne dagegen wird eine Person als selbstbewusst charakterisiert, wenn sie ihre eigenen mentalen Zustände kennt und sich ihrer bewusst ist. Diese mentalen Zustände umspannen alle geistigen, psychischen
Phänomene, Ereignisse oder Prozesse einer Person. Dazu gehören Empfindungen oder
Wahrnehmungen wie zum Beispiel eines Schmerzes oder einer Rotwahrnehmung, Gefühle
wie Trauer oder Freude, aber auch Einstellungen (Wünsche, Überzeugungen, Hoffnungen,
Befürchtungen usw.).
Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, was ist Selbstbewusstsein, vergleichend in
den Werken Schellings und Pauens. Hierbei geht es vor allem darum, Unterschiede sowie
möglicherweise Gemeinsamkeiten hervorzuheben.
Der am 27. Januar 1775 in der württembergischen Stadt Leonberg geborene Schelling
befasste sich früh mit naturwissenschaftlichen Problemen und suchte Antworten auf die
Frage, wie der Mensch als ideelles Wesen mit der Natur in Einklang gebracht werden
kann. Ein ähnliches Anliegen steht gegenwärtig dem philosophischen Interesse Pauens
voran, der mit den Bedenken aufräumt, dass die Forschungsergebnisse der
Neurowissenschaften langfristig betrachtet unser Selbstverständnis als bewusster,
selbstbewusster und freier Person umstoßen Wie aber kann der Konflikt zwischen Natur
und Mensch aufgelöst werden? Welches Verständnis von Selbstbewusstsein ist dem
zugrunde zu legen?
Es wird sich zeigen, dass sowohl Schelling als auch Pauen hierauf einen
mehr oder minder gleichen Erklärungsansatz bevorzugen und Selbstbewusstsein als einen
ontogenetischen Prozess sowie als Leistung des Verstandes interpretieren.
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