Differenzierte Ansichten eines alten Feindbildes? Das politische Bild des Islam in deutschen überregionalen Tageszeitungen nach dem 11. September 2001
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Sprache:Deutsch
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
125 (Printausgabe)
Dateigröße
672 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640153688
Zwar waren die Schauplätze dieses »Kampfes der Kulturen«, in den die Kommentatoren dieses Ereignis unter Verweis auf Samuel Huntingtons Thesen wiederholt einbetteten, zwischenzeitlich nach Afghanistan und in den Irak verlegt worden. Aber die besondere Aufmerksamkeit der Medien galt nach wie vor den Aktivitäten gewaltbereiter Organisationen wie Al Qaida und anderer fundamentalistischer Gruppierungen in ihrem Kampf gegen die westliche Zivilisation.
Die Gefährdung Deutschlands durch islamistische Extremisten wurde in den Medien ebenso thematisiert wie das allmähliche zu Tage treten des Scheiterns der deutschen Integrationsbemühungen an der mangelnden Integrationswilligkeit der Muslime. Und noch immer geistert eine diffuse Angst vor dem »Kampf der Kulturen« durch die Schlagzeilen. Ganz und gar nicht diffus hingegen sind die Ansichten über die Unvereinbarkeit von islamischer Tradition und demokratischen Strukturen.
Der vorangegangene Absatz skizziert die thematisch relevanten Diskurse, auf deren Untersuchung ich mich konzentriert habe. Anhand dieser sollen die Grundprobleme der deutschen Berichterstattung über den Islam herausgearbeitet und die geläufigen Strukturen der Darstellungsmuster bewertet werden.
Auch wenn inzwischen - mit Ausnahme der Boulevard-Zeitungen - nur noch wenig von der sprachlichen Vehemenz vergangener Jahrzehnte in den Zeitungen zu finden ist, so bewegt sich doch die Berichterstattung über den Islam nach wie vor auf dem schmalen Grat zwischen Verharmlosung und Dämonisierung.
Geben einem die Medien - in dieser Arbeit also: die überregionalen Tageszeitungen Deutschlands - die Möglichkeit, zu einer ausgewogenen Position gelangen zu können? Kommen die Tageszeitungen ihrem politischen Auftrag nach, unter Wahrung der Pressefreiheit und Meinungsvielfalt das gesellschaftliche Klima zu bereichern?
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