Integration externer Datenbanken in die aufsichtsrechtliche Erfassung von operationellen Risiken
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.04.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
70 (Printausgabe)
Dateigröße
7474 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640890668
Als wichtigste Grundlage für das Modell konnte die Verwendung von Verlustdatenbanken herausgestellt werden. Da jedoch die meisten in einem Bankunternehmen erfassten Schadensfälle einer ausreichenden Bemessung dieser Risikoart nicht genügen, ist das Unternehmen nicht nur regulatorisch gehalten, sein Modell mit den Erfahrungen anderer Bankunternehmen zu komplettieren. Welche externen Daten dafür Verwendung finden können und welche Anforderungen an eine Integration gestellt werden müssen, hat das Kapitel 4 am Beispiel des LDA gezeigt. Die Vorteile bei der Integration externer Verlustdatenbanken liegen dabei auf der Hand. Die skalierten Verlusthäufigkeiten und -höhen anderer Kreditinstitute können in die Berechnung des Ansatzbetrages integriert werden. Die externen Daten können nach hinreichender Auswertung der Verlustbeschreibungen durch das verwendende Institut die eigene Risikosituation transparenter gestalten. Die Chance besteht darin, mögliche Gefahren bereits frühzeitig zu erkennen und geeignete betriebsinterne Vorkehrungen zu treffen, damit bestimmte Risiken im eigenen Haus nicht auftreten bzw. minimiert werden können. Zum Beispiel durch prozessuale Veränderungen oder durch Anpassungen im internen Kontrollsystem kann solchen bereits extern aufgetretenen Verlusten im eigenen Haus bereits frühzeitig begegnet werden. Allerdings stellt der AMA auch die höchsten Anforderungen an das Kreditinstitut.
Das Thema operationelle Risiken ist komplett in das Risikomanagement der Bank zu integrieren. Dafür sind enorme finanzielle und personelle Anstrengungen bei der Implementierung des Messansatzes zu unternehmen. Des Weiteren muss das Kreditinstitut das eigene aufgestellte Modell einer ständigen Überprüfung unterziehen, damit die Konsistenz des Modells erhalten bleibt. Dieser Aufwand lohnt sich betriebswirtschaftlich meist nur für große Bankhäuser oder Institutsgruppen übergreifend. Somit wird sich eine flächendeckende Anwendung des fortgeschrittenen Ansatzes für operationelle Risiken auch für kleine Bankinstitute nur langsam durchsetzen.
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