Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg an der Havel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
125 (Printausgabe)
Dateigröße
3468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656990734
kommunale Wirtschaftsförderung besteht, welche Aufgaben Wirtschaftsförderer
haben und welche Instrumente ihnen zur Lösung dieser
Aufgaben zur Verfügung stehen. Im zweiten Teil wird die Qualität der
Wirtschaftsförderung in der Stadt Brandenburg an der Havel untersucht.
Wie ist die kommunale Wirtschaft strukturiert? Wie sind die Standortfaktoren
ausgeprägt? Wie effektiv ist die Arbeit des städtischen Amtes
für Wirtschaftsförderung? Daran schließt sich der Entwurf einer optimalen
Struktur der Wirtschaftsförderung an.
Diese Arbeit könnte daher für Lokalpolitiker und Verwaltungsangestellte
nützlich sein, die neue Anregungen suchen oder ihr Wirken auf eine
wissenschaftlich fundierte Grundlage stellen wollen, ohne selbst die
umfangreiche Fachliteratur zu lesen.
Jede Stadt oder Gemeinde braucht vor Ort ansässige Unternehmen. Sie
zahlen Steuern, schaffen Arbeitsplätze und sichern so das örtliche
Wohlstandsniveau. Die Zahl der Betriebe, die einen Standort suchen, ist
deutlich geringer als die Zahl der Kommunen, die sich um Neuansiedlungen
bemühen. Die einzelnen Städte und Gemeinden stehen also im
Wettbewerb um diese Betriebe. Die sogenannten mobilen Betriebe sind in
der komfortablen Lage, Bedingungen stellen und sich den für sie besten
Standort aussuchen zu können. Die kommunale Wirtschaftsförderung
versucht, bestehenden, entstehenden und ansiedlungsinteressierten Unternehmen
zu einer erfolgreichen Entwicklung zu verhelfen. So können
ausreichend Arbeitsplätze geschaffen und das regionale Wohlstandsniveau
gehalten bzw. verbessert werden (siehe Kapitel 1). Die wichtigste
Größe in diesem Zusammenhang sind die Standortfaktoren. Unter ihnen
versteht man die Summe der an einem Ort anzutreffenden Gegebenheiten und Gestaltungskräfte mit positiver bzw. negativer Wirkung auf die
unternehmerische Tätigkeit (siehe Kapitel 2). Da Unternehmen sich im
allgemeinen für den Standort entscheiden, an dem ihre Anforderungen
am besten erfüllt werden, sollten die Standortfaktoren soweit wie möglich
optimiert werden. Für die kommunalen Wirtschaftsförderer bestehen
traditionell zwei zentrale Aufgaben (siehe Kapitel 3). Dies ist zum
einen die Akquisition mobiler Betriebe und zum anderen die Aktivierung
des endogenen Potentials. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung
und europäischen Integration gewinnen Kooperationen zunehmend
an Bedeutung. [...]
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