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Der Hexenjäger

11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40387

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27467-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40387

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27467-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    09.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Hexenjäger von Astrid Fritz

    Habe erst angefangen zu lesen. Ist am Anfang schon interesant und Spanent

  • Hermione

    5/5

    12.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr fundiert recherchierter, spannender historischer Roman

    Die Geschichte spielt im Elsass um 1484. Susanna wächst in einer Familie mit zwei Brüdern auf. Sie muss einen Schicksalsschlag hinnehmen, als ihre Mutter stirbt und ein Suizidverdacht besteht. Dann soll sie noch mit einem Mann verheiratet werden, denn sie nicht liebt. Der Mönch Heinrich auf der anderen Seite, Prior des lokalen Klosters und Inquisitor des Papstes und auch Susannas Beichtvater, ist davon besessen, „Hexen“ aufzuspüren und eine Richtlinie vorzugeben, was Hexen ausmachen und wie man sie als solche erkennen kann… Dazu arbeitet er an seinem großen „Werk“, dem Hexenhammer. Meine Meinung: Der historische Roman von Astrid Fritz zeichnet sich wieder einmal durch eine sehr fundierte Recherche und historische Genauigkeit aus, die ich so nicht bei vielen historischen Romanen erlebt habe. Man merkt beim Lesen durch und durch, dass die Fakten stimmig sind und auch noch viel mehr Stoff im Hintergrund liegt, ohne dass die Autorin mit erhobenem Zeigefinger belehrend schreibt oder man das Gefühl hat, dass die Fakten übertrieben dargestellt werden. Die Darstellung ist einfach insgesamt sehr stimmig in eine spannende Handlung eingebettet. Während die Beweggründe von Heinrich, der eine historisch Persönlichkeit ist, sehr glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt werden, ist auch die Verknüpfung mit der fiktiven Geschichte von Susanna, die stellvertretend für viele Frauen ihrer Zeit steht, sehr gut dargestellt. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und lässt sich insgesamt sehr flüssig lesen. Durch verschiedene kurze Abschnitte mit Perspektivwechseln und Rückblenden ist die Darstellung immer sehr lebendig und gewährt weiterführende Einblicke und Hintergründe. Sehr gut gefallen haben mir zum Beispiel die Episoden aus Heinrichs Kindheit, die ein sehr aufschlussreiches Licht auf ihn werfen. Susanna habe ich als Person sofort liebgewonnen, denn sie wird – auch in ihrer Entwicklung – sehr sympathisch und reflektiert dargestellt. Fazit: Die Lektüre war für mich insgesamt ein Genuss, denn der Roman hat in idealer Weise eine spannende Geschichte mit historisch fundierten Fakten verbunden.

  • Dante

    5/5

    30.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    „Ob es das gibt oder nicht, überlasse ich dem Höchsten“

    Heinrich Kramer ist ein echter Sonderling. Seit frühester Kindheit erlebt er ständige Demütigungen durch die Frauen in seinem Umfeld, auch seine große Liebe Margarete weist ihn zurück. So stellt sich für ihn schnell heraus, dass die „Frau“ Ursprung allen Übels in der Welt ist. Er widmet sein Leben der Kirche und nimmt neben dem das Amt des Priors auch die Stellung als Inquisitor sehr ernst. Als er von Margaretes Tod erfährt, gerät sein Leben aus den Fugen. Margarete litt an Schwermut und somit sind die Umstände ihres Ablebens mehr als fragwürdig. Er beschließt sich neben der Verfolgung der Hexen auch dem Seelenheil von Susanna, Margaretes Tochter zu kümmern. Als Susanna seine fast väterlichen Bemühungen unheimlich erscheinen und sie sich zunehmend bedrängt fühlt entzieht sie sich ihm und so nimmt das Übel seinen Lauf... Die Geschichte ist in angenehmer ruhiger und bildhafter Weise erzählt. In dem Roman begleitet man sowohl Heinrich Kramers als auch Susannas Lebensweg. Erstaunt verfolgt man die Entwicklung der Geschehen und erlebt Heinrich Kramer als geschickten, redegewandten Strategen der selbst den Papst dazu bringt ihn und Jakob Sprenger zum „Generalinquisitor“ zu benennen. So glaubt er auch seinem ärgsten Kritiker den „Wind aus den Segeln“ zu nehmen. Doch Heinrich Kramer trifft auf vielerlei Hindernisse und macht sich mehr Feinde als Freunde. So beschließt er die ultimative Anleitung zur Enttarnung von Hexen zu verfassen, den berüchtigten „Hexenhammer“ der nach seinem Tod zum regelrechten „Regelwerk“ der Hexenverfolgung wird. Insgesamt ein prima erzählter, spannender und gut recherchierter Roman, der den Leser fesselt und im tiefe Einblicke in die Gedankenwelt des Heinrich Kramers und der damaligen Zeit ermöglicht. Einfach toll!

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    27.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Dunkle Zeiten

    Elsass 1484: Nachdem Susannas Mutter Margarethe nachts aus dem Fenster gestürzt und daran gestorben ist werden Stimmen laut, dass sie freiwillig gesprungen ist, weil sie vom Teufel besessen war. Ausgerechnet Bruder Heinrich, der Prior der Dominikaner und Inquisitor, spricht für Margarethe, damit sie in geweihter Erde bestattet werden darf. Er ist mit Margarethe zusammen aufgewachsen und war in sie verliebt, aber sie hat ihn damals verschmäht. Jetzt sorgt er sich um Susannas Seelenheil, will sie überreden, ins Kloster einzutreten. Susanna ist dem Gedanken Nonne zu werden auch nicht abgeneigt. Doch ihr Vater ist von dieser Idee nicht begeistert und als Heinrich immer merkwürdiger wird, entzieht sich Johanna ihm. Astrid Fritz erzählt in „Der Hexenjäger“ die reale Geschichte von Heinrich Kramer, dem Verfasser des berüchtigten Hexenhammers. Mir war nicht klar, dass er zu seinen Lebzeiten mehr Feinde als Befürworter hatte, die seine Ideen und sein Konzept der Hexenverfolgung, die peinlichen Befragung und seine totalitäre Art nicht gut hießen. In Rückblicken wird von Heinrichs Kindheit und Jugend erzählt. Sie beschreibt ihn als schmächtigen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der immer gehänselt wird, aber auch als extrem intelligent und ehrgeizig. Obwohl er als Mönch den „fleischlichen Genüssen“ abschwören muss, geht er immer wieder zu den Huren – er steigert sich bald in den Wahn, dass diese ihn „verzaubern“, da er sich nicht beherrschen kann. Dieser Irrglaube und seine Geltungssucht treiben ihn letztlich dazu, erst die Hexenbulle und später den Hexenhammer zu schreiben. Ich fand es interessant, dass er damals scheiterte und am Ende sogar aus seinem Landstrich vertrieben wurde – und erschütternd, dass sein Werk 100 Jahre später dazu benutzt wurde, Zehntausende hinzurichten. Susanna ist ein fiktiver Charakter und steht stellvertretend für jene, die unschuldig in das Blickfeld der Inquisition gelangten. Nach dem (Frei-?)Tod ihrer Mutter ist sie verstört und für Heinrichs Manipulationen empfänglich. Sie ist seit langem einem älteren Mann versprochen vor dem sie sich ekelt. Auch die Ehe ihrer besten Freundin, deren totale Abhängigkeit und Unterwerfung durch ihrem Mann, ist ein abschreckendes Beispiel für sie. Sehr packend schildert die Autorin, wie sich Susannas Vertrauen zu Heinrich erst in ein ungutes Gefühl und dann immer mehr in blanke Überlebensangst verwandelt. Heinrichs Entwicklung, sein Reinsteigern in den Hexenwahn und die daraus resultierenden Handlungen waren erschreckend. Es wird aufgezeigt, wie die Hexenprozesse funktionierten und die Menschen zur Denunziation aufgefordert wurden. Fazit: Spannender, gut recherchierter Roman über Heinrich Kramer, den Verfasser des Hexenhammers.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    27.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener historischer Roman

    Der Mönch Heinrich Kramer kümmert sich nach dem Tod der Mutter um Susanna. Doch ihm gefällt Susanna auf eine Art, die nicht sein dürfte und sein ohnehin nicht zölibates Leben, daß er in Bordellen auslebt, empfindet er als von Dämonen verursacht, die auch für andere Unglücke verantwortlich sind. Er verfolgt nur noch ein Ziel: Die Vernichtung dieser Hexen. Heinrich erringt die Genehmigung, als Inquisitor zu reisen und die Hexen zu vernichten. Er schreibt den "Hexenhammer".... Astrid Fritz verwebt hier gekonnt Fiktion und Realität. Die Figur Heinrich Kramer sowie den Hexenhammer gab es tatsächlich - mit allen schrecklichen Konsequenzen. Hier hat die Autorin sehr gut recherchiert und bringt dem Leser diesen Teil der Geschichte gekonnt näher. Hier steckt eine Menge Elan hinter der Recherche! Man erlebt den Schrecken durch den sehr bildhaften Schreibstil hautnah und lernt noch viel dazu. Letztendlich ist man froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben! Astrid Fritz schafft es hier,den Leser durch einen leichten, interessanten und vor allem spannenden Schreibstil die Handlung so verfolgen zu lassen, daß man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Ihre Art beschreibt das Leben und die damalige Zeit zum Greifen nah. Man fühlt die Not und die Angst der betroffenen Personen und bekommt Gänsehaut, wenn man ihr Schicksal denkt. Ein absoluter Lesegenuß!

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Bewertungen (11)

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    Christine Kais

    Thalia Salzgitter – BraWo Carree

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    5/5

    15.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Lektüre mit geschichtlichem Hintergrund

    Astrid Fritz hat mit diesem Roman die Anfänge der Hexenverfolgung und das Leben des Heinrich Kramer anschaulich und spannend beschrieben. Nicht nur, das man mit der Protagonistin Susanna um ihr Leben bangt, auch hat Astrid Fritz die Wandlung des Heinrich Kramer vom Prior zum fanatischen Inquisitor hinterfragt und daraus diesen fesselnden Roman kreiert.

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